Ehemaliger Ferrari-Pilot in der Formel 1 und heute Chef der Rennserie DTM

Gerhard Berger

"Denn synthetische Kraftstoffe und andere klimafreundliche Kraftquellen haben eines gemeinsam: Sie müssen verbrennen und setzen die gespeicherte Energie frei. Dabei erzeugen sie den Sound, den die Fans so lieben. Wenn sich der elektrische Antrieb durchsetzen sollte, wird man auch bei diesem Thema eine Antwort finden müssen, um die Fans emotional abzuholen."

Ehemaliger Ferrari-Pilot in der Formel 1 und heute Chef der Rennserie DTM
“Denn synthetische Kraftstoffe und andere klimafreundliche Kraftquellen haben eines gemeinsam: Sie müssen verbrennen und setzen die gespeicherte Energie frei. Dabei erzeugen sie den Sound, den die Fans so lieben. Wenn sich der elektrische Antrieb durchsetzen sollte, wird man auch bei diesem Thema eine Antwort finden müssen, um die Fans emotional abzuholen.“
Bild: © Red Bull
Motorenentwickler, Honorarprofessor für Verbrennungskraftmaschinen

Prof. Fritz Indra

"Nicht nur für den Motorsport, sondern auch für alle anderen Fortbewegungsmittel, egal ob zu Land zu Wasser oder in die Luft, wäre die rasche Entwicklung der synthetische Kraftstoffe die beste und effizienteste Methode, um dem Klima wirklich etwas Gutes zu tun."

"Nicht nur für den Motorsport, sondern auch für alle anderen Fortbewegungsmittel, egal ob zu Land zu Wasser oder in die Luft, wäre die rasche Entwicklung der synthetische Kraftstoffe die beste und effizienteste Methode, um dem Klima wirklich etwas Gutes zu tun." © Andreas Riedmann
Porsche Entwicklungschef

Michael Steiner

"Die Elektromobilität ist eine absolut begeisternde und überzeugende Technologie. Aber für sich allein genommen, bringt sie uns in Richtung Nachhaltigkeit weniger schnell voran, als wir vorankommen wollen. Deshalb engagieren wir uns zusätzlich beim Thema E-Fuels – auch im Hinblick auf etwaige Einsatzmöglichkeiten im Motorsport."

„Die Elektromobilität ist eine absolut begeisternde und überzeugende Technologie. Aber für sich allein genommen, bringt sie uns in Richtung Nachhaltigkeit weniger schnell voran, als wir vorankommen wollen. Deshalb engagieren wir uns zusätzlich beim Thema E-Fuels – auch im Hinblick auf etwaige Einsatzmöglichkeiten im Motorsport.“ Bild: © Audi AG
Göttinger Wettbewerbsökonom

Prof. Dr. Rainer Lademann

"Die einseitige politische Entscheidung für die Elektromobilität wirkt wie eine Ad-hoc-Entscheidung, nicht wie eine durchdachte strategische Ausrichtung. [… Mit E-Fuels] würden wir verhindern, dass Milliarden von Investitionen – von öffentlichen Investitionen bis hin zu privat gekauften Fahrzeugen – einfach vernichtet werden."

„Die einseitige politische Entscheidung für die Elektromobilität wirkt wie eine Ad-hoc-Entscheidung, nicht wie eine durchdachte strategische Ausrichtung. [… Mit E-Fuels] würden wir verhindern, dass Milliarden von Investitionen – von öffentlichen Investitionen bis hin zu privat gekauften Fahrzeugen – einfach vernichtet werden.“ Bild: © eFUEL-TODAY
VDA-Präsidentin

Hildegard Müller

"Wir brauchen E-Fuels und Wasserstoff aus nachhaltigen Energiequellen, um auch bei den Millionen Pkw im Bestand die Klimaziele zu erreichen."

„Wir brauchen E-Fuels und Wasserstoff aus nachhaltigen Energiequellen, um auch bei den Millionen Pkw im Bestand die Klimaziele zu erreichen.“ Bild: © VDA
Leiter Nachhaltige Produktentwicklung bei Audi

Reiner Mangold

"Durch E-Fuels erzielte Treibhausgasminderungen werden bislang nicht auf die CO₂-Flottenemissionen angerechnet. Einzig in der Schweiz ist derzeit ein Gesetz vorgesehen, dass die CO2-Minderung nachhaltiger Kraftstoffe in die Flottenbilanz der Autohersteller einbezieht."

„Durch E-Fuels erzielte Treibhausgasminderungen werden bislang nicht auf die CO₂-Flottenemissionen angerechnet. Einzig in der Schweiz ist derzeit ein Gesetz vorgesehen, dass die CO₂-Minderung nachhaltiger Kraftstoffe in die Flottenbilanz der Autohersteller einbezieht.“ Bild: © Audi AG
CEO FEV

Prof. Dr. Stefan Pischinger

"Wenn wir in Europa die CO2-Ziele ernsthaft erreichen wollen, müssen wir dringend auch synthetische Kraftstoffe in der Gesetzgebung zulassen."

„Wenn wir in Europa die CO2-Ziele ernsthaft erreichen wollen, müssen wir dringend auch synthetische Kraftstoffe in der Gesetzgebung zulassen.“ © vka_rwthaachen
Minister für Verkehr in Baden-Württemberg (Bündnis 90/Grüne)

Winfried Hermann

"E-Fuels sind ein wichtiges Signal an ausländische Investoren, dass Deutschland für synthetische Kraftstoffe einen Markt schaffen möchte."

" E-Fuels sind ein wichtiges Signal an ausländische Investoren, dass Deutschland für synthetische Kraftstoffe einen Markt schaffen möchte." Bild: © Verkehrsministerium Baden-Württemberg
Rallye-Legende und Porsche-Markenbotschafter

Walter Röhrl

"In der Stadt wird das Elektroauto die Zukunft sein. Aber für das, was ich unter Autofahren verstehe, dass ich ins Auto steige und 800 Kilometer fahre, dafür wird das Elektroauto nie eine Lösung sein. Außerdem ist es umweltpolitisch eine Katastrophe. […] Ich bin schockiert, dass die ahnungslose Politik das Elektroauto zum Sieger auserkoren hat und alle in diese Richtung rennen. Dadurch wird die Entwicklung von Brennstoffzelle, Verbrennungsmotor und die des synthetischen Kraftstoffs vernachlässigt.“

"In der Stadt wird das Elektroauto die Zukunft sein. Aber für das, was ich unter Autofahren verstehe, dass ich ins Auto steige und 800 Kilometer fahre, dafür wird das Elektroauto nie eine Lösung sein. Außerdem ist es umweltpolitisch eine Katastrophe. […] Ich bin schockiert, dass die ahnungslose Politik das Elektroauto zum Sieger auserkoren hat und alle in diese Richtung rennen. Dadurch wird die Entwicklung von Brennstoffzelle, Verbrennungsmotor und die des synthetischen Kraftstoffs vernachlässigt.“
Bild: © Porsche AG
CEO Porsche

Oliver Blume

"Synthetische Kraftstoffe stehen nicht in Konkurrenz zur Elektromobilität, sondern in Ergänzung. Wenn man allein daran denkt, dass wir Milliarden an Bestandsfahrzeugen auf der Welt haben, müssen wir von beiden Seiten kommen."

„Synthetische Kraftstoffe stehen nicht in Konkurrenz zur Elektromobilität, sondern in Ergänzung. Wenn man allein daran denkt, dass wir Milliarden an Bestandsfahrzeugen auf der Welt haben, müssen wir von beiden Seiten kommen.“ Bild: © Porsche AG
FIA-Technikdirektor / Formel 1

Gilles Simon

“Unser Ziel war es, die Kraftstofflieferanten dazu anzustoßen, diese Technologien voranzutreiben. Wir wollten ihnen nicht die Arbeit abnehmen, sondern sie motivieren. Wir drängen ihnen nichts auf, sondern arbeiten mit den Motorenherstellern und Kraftstofflieferanten zusammen”

“Unser Ziel war es, die Kraftstofflieferanten dazu anzustoßen, diese Technologien voranzutreiben. Wir wollten ihnen nicht die Arbeit abnehmen, sondern sie motivieren. Wir drängen ihnen nichts auf, sondern arbeiten mit den Motorenherstellern und Kraftstofflieferanten zusammen” Bild: © Abed Ismail - Unsplash
Leiter der Motorenabteilung der Scuderia Ferrari

Enrico Gualtieri

“Zum jetzigen Zeitpunkt scheint die Umstellung auf 100 Prozent synthetischen Kraftstoff eher eine Frage der Kosten zu sein als eine große technische Herausforderung. Auf einer breiteren Ebene muss die Kostenfrage bei der Festlegung der Pläne für den nächsten Lebenszyklus der Power Unit berücksichtigt werden, die deutlich billiger sein muss als die aktuelle. Zugleich sollten aber die grundlegenden Eigenschaften in Bezug auf Straßenrelevanz und High-End-Technologie beibehalten werden.”

“Zum jetzigen Zeitpunkt scheint die Umstellung auf 100 Prozent synthetischen Kraftstoff eher eine Frage der Kosten zu sein als eine große technische Herausforderung. Auf einer breiteren Ebene muss die Kostenfrage bei der Festlegung der Pläne für den nächsten Lebenszyklus der Power Unit berücksichtigt werden, die deutlich billiger sein muss als die aktuelle. Zugleich sollten aber die grundlegenden Eigenschaften in Bezug auf Straßenrelevanz und High-End-Technologie beibehalten werden.” Bild: © Ferrari

Titelbild: © Porsche AG

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