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Die BMW Group hat am 28. Oktober 2026 erste Ergebnisse ihrer HVO-Test- und Demoflotte veröffentlicht. Die Fahrzeuge sind seit Oktober 2025 in den Firmenflotten der BMW Group sowie von Bosch in Deutschland, Eni in Italien und Repsol in Spanien im Einsatz. Insgesamt wurden bei mehr als 600 BMW- und MINI-Dieseln über 5.500 Tankvorgänge erfasst und rund 235.000 Liter HVO getankt.

Im Mittelpunkt steht der Nachweis, welcher Kraftstoff tatsächlich im Tank landet. Dazu gleicht BMW die Tankdaten aus dem Fahrzeug mit den Abrechnungsdaten der Flottenbetreiber ab, bei einem Teil der Flotte zusätzlich mit Tankstellendaten aus dem „Digital Fuel Twin“ von Bosch. Nach Unternehmensangaben waren dafür weder Änderungen an den Fahrzeugen noch neue Infrastruktur an den Tankstellen nötig.

Bei mehr als 80 Prozent der Tankvorgänge wurde nachweislich HVO getankt. Ob es sich dabei durchgängig um unvermischtes HVO100 handelte und welcher Kraftstoff in den übrigen Fällen getankt wurde, schlüsselt die Mitteilung nicht genauer auf.

Der Versuch belegt damit die Dokumentierbarkeit, aber noch keinen ausschließlichen HVO-Betrieb der Flotte. Eine CO₂-Messung der Fahrzeuge enthält die Zwischenbilanz (Gesamtlebenszyklus) nicht. BMW wertet die Ergebnisse dennoch als Nachweis der technischen Machbarkeit einer Fahrzeugkategorie „VEEF“ (Vehicles Exclusively running on Eligible Fuels). Hersteller und VDA fordern, solche Fahrzeuge bei der geplanten Überarbeitung der EU-CO₂-Flottenregulierung zu berücksichtigen.

Parallel testen BMW, Toyota Motor Europe, Repsol und Bosch seit Juli 2026 im Großraum Madrid mit rund 20 Benzinern von BMW, MINI und Toyota die ausschließliche Nutzung des Repsol-Kraftstoffs „Nexa 95“. Ob VEEF-Fahrzeuge künftig auf die CO₂-Flottenziele angerechnet werden, entscheidet sich auf EU-Ebene.


Quelle: BMW Group, netz-trends.de

Bild: Pablo Martinez – Unsplash

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