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Der lettische Flugkraftstoff-Hersteller NorSAF und der britische Technologieentwickler Nova Pangaea Technologies wollen gemeinsam eine neue Lieferkette für nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) aufbauen. Beide Unternehmen haben dazu eine Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet. Im Mittelpunkt des MoU steht die Nutzung von forstwirtschaftlichen Reststoffen, die künftig als Rohstoff für die SAF-Produktion in Lettland dienen sollen.

Dafür soll die Technologie von Nova Pangaea eingesetzt werden, mit der sich Holzabfälle und andere lignocellulosehaltige Reststoffe zunächst in Ethanol umwandeln lassen. Dieses Ethanol soll anschließend über das sogenannte Alcohol-to-Jet-Verfahren (AtJ) zu nachhaltigem Flugkraftstoff weiterverarbeitet werden. Der Ansatz erschließt damit eine zusätzliche Rohstoffbasis für SAF, ohne auf klassische Pflanzenöle oder gebrauchte Speiseöle angewiesen zu sein.

Besonders interessant ist die geplante regionale Wertschöpfungskette: Lettland verfügt über umfangreiche forstwirtschaftliche Ressourcen, deren Reststoffe künftig für die Produktion erneuerbarer Flugkraftstoffe genutzt werden könnten. Die Zusammenarbeit befindet sich allerdings noch in der Entwicklungsphase. Eine kommerzielle Produktion oder finale Investitionsentscheidung wurde bislang nicht bekannt gegeben.


Quelle: Biofuels International, Ethanol Producer

Bild: © Liene Boutens Photography / Nova Pangaea Technologies

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