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	<title>Diesel Archive - eFUEL-TODAY</title>
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	<description>Kraftstoffe mit Zukunft.</description>
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	<title>Diesel Archive - eFUEL-TODAY</title>
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		<title>Zulassung von HVO100 steht kurz bevor!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Feb 2024 12:45:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[HVO]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im März 2023 beschloss die Ampelkoalition, die Anpassung der Verordnung über die Beschaffenheit und die Auszeichnung von Kraft- und Brennstoffen (10. BImSchV) mit der Änderung...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/zulassung-von-hvo100-steht-kurz-bevor/">Zulassung von HVO100 steht kurz bevor!</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im März 2023 beschloss die Ampelkoalition, die Anpassung der Verordnung über die Beschaffenheit und die Auszeichnung von Kraft- und Brennstoffen (10. BImSchV) mit der Änderung zum Gesetz über die Beschaffung sauberer Fahrzeuge (SaubFahrzeugBeschG) zu verknüpfen, um die Einführung klimafreundlicher synthetischer bzw. erneuerbarer Kraftstoffe wie HVO-Diesel und E-Fuels in Deutschland zu ermöglichen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Diese Kraftstoffe werden an Tankstellen mit dem Hinweis „XtL“ gekennzeichnet. XtL steht für „X to liquid“, d.h. aus einem erneuerbaren Rohstoff X wird in einem speziellen Herstellungsverfahren ein flüssiger Kraftstoff synthetisiert. Nach der Zustimmung der Bundesregierung im November 2023 könnte HVO als Reinkraftstoff (HVO100) ab dem 13. April 2024 an deutschen Tankstellen verkauft werden, vorausgesetzt der Bundesrat stimmt den Regulierungsvorlagen im März zu. Dann könnte der Bundesrat voraussichtlich am 22. März 2024 final seine Zustimmung erteilen und ein Inkrafttreten der angepassten 10. BImSchV wäre noch vor dem 13. April 2024 möglich.</p>
<p>Uniti-Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn betont die Bedeutung dieser Entwicklung für die Reduzierung der CO2-Emissionen von Fahrzeugen und die Beendigung einer langjährigen Unsicherheit, wobei Deutschland anderen europäischen Ländern folgen würde, die diese Kraftstoffe bereits anbieten. Denn in Italien, Österreich oder den Niederlanden gibt es nämlich bereits seit vielen Jahren ein flächendeckendes Angebot an HVO100.</p>
<hr />
<p>Quelle: <a href="https://www.sprit-plus.de/nachrichten/alternative-kraftstoffe/zulassung-von-hvo100-diesel-rueckt-naeher-3485539">sprit-plus.de</a> / <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw08-de-saubere-fahrzeuge-990636">bundestag.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/zulassung-von-hvo100-steht-kurz-bevor/">Zulassung von HVO100 steht kurz bevor!</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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		<title>Warum die Wahl des Feedstocks bei der Herstellung von HVO so wichtig ist</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2024 17:50:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die technischen Unterschiede bei der Herstellung von HVO hängen stark von der Wahl des Feedstocks ( = Ausgangs-Rohstoffe) ab. Es gibt verschiedene Quellen für pflanzliche...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/feedstock-rohstoffe-hvo/">Warum die Wahl des Feedstocks bei der Herstellung von HVO so wichtig ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die technischen Unterschiede bei der Herstellung von HVO hängen stark von der Wahl des Feedstocks ( = Ausgangs-Rohstoffe) ab. Es gibt verschiedene Quellen für pflanzliche Öle, tierische Fette oder Abfallprodukte, und jeder Feedstock beeinflusst den Herstellungsprozess von HVO (LINK) auf unterschiedliche Weise.</p>
<h3>Wichtige Unterschiede im Herstellungsprozess in Abhängigkeit der Rohstoffherkunft</h3>
<p>Wenn pflanzliche Öle als Feedstock verwendet werden, sind diese oft mit freien Fettsäuren und anderen Verunreinigungen behaftet. Daher erfordert die Verarbeitung von pflanzlichen Ölen eine umfassende Reinigungs- und Raffinationsstufe, um diese Verunreinigungen zu entfernen, bevor der eigentliche Hydrierungsprozess beginnt. Dieser Reinigungsschritt ist entscheidend, um die Effizienz des Hydrierungsprozesses sicherzustellen und die Qualität des endgültigen HVO-Kraftstoffs zu verbessern.</p>
<p>Bei der Verwendung von tierischen Fetten als Feedstock treten ähnliche Herausforderungen auf, da auch tierische Fette Verunreinigungen enthalten können. Der Reinigungsprozess muss entsprechend angepasst werden, um die spezifischen Eigenschaften der tierischen Fette zu berücksichtigen.</p>
<div id="attachment_9331" style="width: 792px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-Efuels-Unterschied.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-BrFC]"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9331" class="wp-image-9331 size-full" src="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-Efuels-Unterschied.jpg" alt="" width="782" height="552" srcset="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-Efuels-Unterschied.jpg 782w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-Efuels-Unterschied-300x212.jpg 300w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-Efuels-Unterschied-768x542.jpg 768w" sizes="(max-width: 782px) 100vw, 782px" /></a><p id="caption-attachment-9331" class="wp-caption-text">Im Gegensatz zu E-Fuels spielen für die Herstellung von HVO vor allem Abfallstoffe wie Lebensmittelreste, Altfette, Biomasse oder Zellulose eine große Rolle.</p></div>
<p>Die Nutzung von Abfallprodukten als Feedstock erfordert ebenfalls spezifische Anpassungen im Produktionsprozess. Abfallprodukte können eine vielfältige Mischung von Substanzen enthalten, und es ist wichtig sicherzustellen, dass diese effizient und umweltfreundlich in HVO umgewandelt werden. Dies erfordert möglicherweise zusätzliche Stufen der Vorbehandlung, um unerwünschte Verbindungen zu entfernen oder zu reduzieren.</p>
<p>Insgesamt zeigt sich, dass die Wahl des Feedstocks nicht nur die Zusammensetzung des HVO-Kraftstoffs beeinflusst, sondern auch die technischen Anforderungen an den Produktionsprozess. Die Anpassung der Verarbeitungsschritte entsprechend dem gewählten Feedstock ist entscheidend, um einen effizienten, umweltfreundlichen und qualitativ hochwertigen Herstellungsprozess zu gewährleisten. Daher sind Ingenieure und Hersteller bestrebt, optimierte Verfahren zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen verschiedener Feedstocks gerecht werden und gleichzeitig die Umweltauswirkungen minimieren.</p>
<h3>Verschiedene Rohstoffe begünstigen auch unterschiedliche technische Eigenschaften</h3>
<p>Die Auswahl des Feedstocks beeinflusst jedoch nicht nur den Produktionsprozess, sondern auch maßgeblich die Eigenschaften und die Qualität des HVO-Endproduktes. Je nachdem, ob pflanzliche Öle, tierische Fette oder Abfallprodukte verwendet werden, können unterschiedliche Merkmale im HVO-Kraftstoff beobachtet werden.</p>
<h3>Zusammensetzung und Reinheit</h3>
<p>Pflanzliche Öle enthalten oft höhere Mengen ungesättigter Fettsäuren im Vergleich zu tierischen Fetten. Dies kann zu unterschiedlichen Cetanzahlen führen, die die Zündfähigkeit des Kraftstoffs beeinflussen. Durch die gründliche Reinigung und Raffination können jedoch hochreine HVO-Produkte mit stabilen Eigenschaften erzielt werden.</p>
<h3>Kaltfließeigenschaften</h3>
<p>Die Kaltfließeigenschaften, also das Verhalten des Kraftstoffs bei niedrigen Temperaturen, können je nach Feedstock variieren. HVO aus tierische Fetten neigt dazu, bei niedrigen Temperaturen schlechtere Fließeigenschaften zu haben, was zu Problemen in kälteren Klimazonen führen kann. Die Auswahl des Feedstocks und entsprechende Verarbeitungsschritte können diese Eigenschaften optimieren.</p>
<h3>Emissionsprofile</h3>
<p>Abhängig vom Feedstock, kann das HVO-Endprodukt unterschiedliche Emissionsprofile aufweisen. Pflanzliche Öle neigen dazu, niedrigere Gesamtkohlenwasserstoffemissionen zu erzeugen, während tierische Fette möglicherweise unterschiedliche Stickoxidemissionen aufweisen. Diese Unterschiede können bei der Anpassung von Motoren und Abgasnachbehandlungssystemen berücksichtigt werden.</p>
<h3>Schmierfähigkeit</h3>
<p>Die Schmierfähigkeit des HVO-Kraftstoffs kann je nach Feedstock variieren. Pflanzliche Öle neigen dazu, eine verbesserte Schmierfähigkeit zu bieten, was sich positiv auf die Lebensdauer von Motoren auswirken kann. Tierische Fette können hingegen zu einer etwas geringeren Schmierfähigkeit führen.</p>
<h3>Nachhaltigkeit</h3>
<p>Der ökologische Fußabdruck von HVO hängt stark vom gewählten Feedstock ab. Die Verwendung von Abfallprodukten kann zu einem besonders nachhaltigen HVO führen, da sie eine umweltfreundlichere Lösung für die Entsorgung von Abfällen bietet und gleichzeitig die Notwendigkeit von landwirtschaftlichen Flächen minimiert.</p>
<p>Insgesamt zeigt sich, dass die Wahl des Feedstocks direkte Auswirkungen auf die physikalischen und chemischen Eigenschaften des HVO-Endproduktes hat. Durch gezielte Anpassungen im Herstellungsprozess können Ingenieure und Hersteller die gewünschten Eigenschaften optimieren und gleichzeitig sicherstellen, dass der HVO-Kraftstoff den Anforderungen an Leistung, Umweltfreundlichkeit und Kompatibilität mit herkömmlichen Diesel-Fahrzeugen gerecht wird. Diese Eigenschaft des HVO ist einzigartig, weshalb man von einer echten Evolution im Vergleich zum herkömmlichen fossilen Diesel sprechen kann &#8211; und dies nicht nur in punkto Nachhaltigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@tfrm2003?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Tomás M</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/braune-getrocknete-blatter-auf-dem-boden-thjJIoJhMv4?utm_content=creditCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=unsplash">Unsplash</a></p>
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		<title>Wie funktioniert die Herstellung von HVO?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Feb 2024 17:05:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[HVO-Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Diesel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der nachhaltige Diesel-Ersatz HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) ist der neue Stern am Himmel der nachhaltigen Kraftstoffe. Anders als die noch nicht in der Breite verfügbaren...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/herstellung-von-hvo/">Wie funktioniert die Herstellung von HVO?</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der<strong> nachhaltige Diesel-Ersatz HVO</strong> (<em>Hydrotreated Vegetable Oil</em>) ist der neue<strong> Stern am Himmel der nachhaltigen Kraftstoffe</strong>. Anders als die noch nicht in der Breite verfügbaren <a href="https://efuel-today.com/wie-werden-e-fuels-hergestellt/">E-Fuels</a>, wird HVO in diesem Jahr viele Tanksäulen in Deutschland erobern. Im EU-Ausland ist dieser grüne Diesel schon lange fester Bestandteil des Kraftstoffangebotes an den Tankstellen und erfreut sich dort großer Beliebtheit. HVO kann dabei problemlos <strong>in bestehende Fahrzeuge mit Dieselmotor getankt werden</strong> und hat dabei eine sogar noch<strong> höhere Qualität</strong> als herkömmlicher fossiler Diesel.</p>
<p>Die <strong>Herstellung von HVO</strong> ist ein faszinierender Prozess, der nicht nur die Energiewirtschaft, sondern auch die Umwelt positiv beeinflussen kann. Besonders spannend ist dabei der Blick auf den Feedstock, also die Rohstoffe, die für die Produktion dieses neuartigen, nachhaltigen Kraftstoffs verwendet werden können.</p>
<h3>Der Rohstoffpool zur Herstellung von HVO</h3>
<p>Für die Herstellung von HVO können zusammen gefasst <strong>drei Gruppen von Rohstoffen</strong> herangezogen werden. Dies sind:</p>
<ul>
<li>Lebensmittelreste und Altspeisefette,</li>
<li>Klärschlämme oder andere organische Abfälle</li>
<li>sowie sonstige biogene Reststoffe &#8211; etwa jene, aus denen auch ein Biodiesel gewonnen werden könnte.</li>
</ul>
<p>Es fällt auf, dass die Rohstoffe zur Herstellung von HVO somit vornehmlich aus <strong>Abfallströmen</strong> stammen.</p>
<p>Diese Abfälle haben <strong>zwei große Vorteile</strong>: Erstens <strong>steigt ihre Verfügbarkeit mit der wachsenden Weltbevölkerung</strong>, dies ist gerade für bevölkerungsreiche Entwicklungsländer entscheidend. Zweitens werden diese Abfallströme für gewöhnlich <strong>keiner höherwertigen Nutzung</strong> mehr zugeführt, eine Teller-Tank-Diskussion, wie bei Biogas oder auch Biodiesel, gilt hier also nicht. Im besten Fall werden diese Abfälle ohnehin mehr oder minder direkt „verbrannt“ und Ihre Schadstoffe gelangen somit teils ungefiltert in unsere Atmosphäre.</p>
<h3>Der HVO-Herstellungsprozess</h3>
<p>Der eigentliche Herstellungsprozess beginnt mit der <strong>Vorbehandlung</strong> und der <strong>Reinigung der Rohstoffe</strong>. Je nach Herkunft und Grad der Verunreinigung der Ausgangsstoffe ist dieser Abschnitt mehr oder weniger aufwändig. Anschließend werden die aufbereiteten Pflanzenöle einem zweistufigen chemischen Prozess unterzogen &#8211; dem sogenannten <strong>Hydroprocessing</strong>.</p>
<p>Eingangs werden die Pflanzenöle unter hohem Druck und hohen Temperaturen in der Gegenwart eines Katalysators mit grünem Wasserstoff hydriert. Im Anschluss daran werden in einer <strong>Isomerisierung</strong> die Molekülstrukturen der Fettsäuren weiter modifiziert, um beispielsweise die Fließeigenschaften das Kraftstoffes zu optimieren. Der Herstellungsprozess findet seinen Abschluss in der <strong>Destillation</strong> und <strong>Reinigung</strong> des Endproduktes.</p>
<p>Am Ende des Prozesses steht dann ein zu <strong>einhundertprozentiges HVO</strong> (oder einfach: <strong>HVO 100</strong>), welches dann auch mit herkömmlichen Diesel gemischt &#8211; in der Fachsprache auch „blending“ bezeichnet &#8211; werden kann. Ganz nach den jeweils benötigten technischen Eigenschaften und auch in Abhängigkeit des gewünschten Produktpreises kann so für die jeweilig folgende Anwendung entweder ein reines HVO 100 oder ein HVO-Diesel-Blend zum Einsatz kommen. Bereits jetzt finden sich HVO-Diesel Blends an den Tankstellen in Deutschland, jedoch bisher mit i.d.R. maximal 25% HVO-Beimengung, damit diese nicht unter die <strong>XTL-Freigabe</strong> fallen, sondern noch unter die bisherige <strong>Diesel-Norm B7</strong> (DIN EN 590).</p>
<div id="attachment_9816" style="width: 2510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/Herstellungsgrafik_HVO_2500x1395.jpeg" rel="prettyPhoto[gallery-7EUx]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9816" class="wp-image-9816 size-full" src="https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/Herstellungsgrafik_HVO_2500x1395.jpeg" alt="" width="2500" height="1395" srcset="https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/Herstellungsgrafik_HVO_2500x1395.jpeg 2500w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/Herstellungsgrafik_HVO_2500x1395-300x167.jpeg 300w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/Herstellungsgrafik_HVO_2500x1395-1030x575.jpeg 1030w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/Herstellungsgrafik_HVO_2500x1395-768x429.jpeg 768w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/Herstellungsgrafik_HVO_2500x1395-1536x857.jpeg 1536w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/Herstellungsgrafik_HVO_2500x1395-2048x1143.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></a><p id="caption-attachment-9816" class="wp-caption-text">Die Herstellung von HVO Kraftstoff im Detail: Von der Reinigung der Rohstoffe, über das Hydroprocessing bis zur Anwendung</p></div>
<h3>HVO ist bilanziell bis zu 90% CO2-neutral</h3>
<p>Da HVO aus <strong>regenerativen Rohstoffen</strong> hergestellt wird, müsste dieser Kraftstoff doch eigentlich zu einhundert Prozent klimaneutral sein, oder etwa nicht? Viele Hersteller von HVO geben die <strong>bilanzielle CO2-Neutralität</strong> ihres Endproduktes mit <strong>80% bis 90%</strong> an. Die Korrektur erfolgt dabei aufgrund des Energieaufwandes in der Herstellung und auch aufgrund der Einrechnung aller notwendigen Logistikwege.</p>
<h3>HVO fügt sich nahtlos in die bestehende Diesel-Infrastruktur ein</h3>
<p>HVO zeichnet sich nicht nur durch seine <strong>Umweltfreundlichkeit</strong> aus, sondern auch durch seine <strong>Kompatibilität mit bestehenden Diesel-Fahrzeugen</strong>. Moderne Dieselmotoren bedürfen keiner zusätzlichen Modifikationen, um HVO verwenden zu können. Dies macht den Übergang zu diesem nachhaltigen Kraftstoff für Flottenbesitzer und Einzelpersonen gleichermaßen attraktiv und kann somit nahtlos erfolgen, was ihn zu einer praktikablen Lösung für die sofortige Reduzierung der Umweltauswirkungen des Verkehrssektors macht.</p>
<div id="attachment_9808" style="width: 2510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/HVO-Diesel.jpeg" rel="prettyPhoto[gallery-7EUx]"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9808" class="size-full wp-image-9808" src="https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/HVO-Diesel.jpeg" alt="" width="2500" height="1667" srcset="https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/HVO-Diesel.jpeg 2500w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/HVO-Diesel-300x200.jpeg 300w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/HVO-Diesel-1030x687.jpeg 1030w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/HVO-Diesel-768x512.jpeg 768w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/HVO-Diesel-1536x1024.jpeg 1536w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/HVO-Diesel-2048x1366.jpeg 2048w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/02/HVO-Diesel-900x600.jpeg 900w" sizes="(max-width: 2500px) 100vw, 2500px" /></a><p id="caption-attachment-9808" class="wp-caption-text">HVO kann nahtlos im bestehenden Tankstellen-Netzwerk eingesetzt werden und erfordert keine gesonderte technische Anpassungen an der Zapfsäule</p></div>
<p>Ein weiterer entscheidender Vorteil von HVO gegenüber fossilem Diesel ist die <strong>verbesserte Qualität des Kraftstoffs</strong>. HVO neigt weniger dazu, Ablagerungen in Motoren zu bilden, was zu einer längeren Lebensdauer der Fahrzeuge und zu geringeren Wartungskosten führt. Darüber hinaus hat HVO eine höhere Energiedichte und ergibt verbesserte Kraftstoffeffizienz und höhere Reichweite pro Tankfüllung. Diese Eigenschaften machen HVO nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch wirtschaftlich attraktiv &#8211; für gewerbliche wie private Kunden gleichermaßen.</p>
<h3>HVO in der Markteinführung</h3>
<p>Die am 10. April 2024 beschlossene Zulassung von HVO 100 durch das Bundeskabinett steht kurz vor dem Abdruck in das Bundesgesetzblatt. Mit diesem Zeitpunkt kann HVO an deutschen Tankstellen frei verkauft werden. Damit die Markeinführung an den Tankstellen gelingt und die Verbraucher umfangreich über die neuen HVO Kraftstoffe informiert werden können, hat eFUEL-TODAY spezielle <a href="https://aktion.efuel-today.com/item/hvo-flyer-dein-neuer-diesel/">HVO-Informationsflyer</a> hergestellt, die ab sofort frei zum Verkauf stehen. Als <a href="https://efuel-today.com/unterstuetzer-werden/">Partner und Unterstützer von eFUEL-TODAY</a> erhalten Sie <strong>99,00 € Rabatt</strong> auf Ihre Bestellung.</p>
<p>&gt; <a href="https://aktion.efuel-today.com/item/hvo-flyer-dein-neuer-diesel/">Hier geht es zu unserem HVO-Flyer.</a></p>
<p><a href="https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-7EUx]"><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-9890" src="https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1.jpg" alt="" width="671" height="671" srcset="https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1.jpg 2500w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-300x300.jpg 300w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-1030x1030.jpg 1030w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-80x80.jpg 80w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-768x768.jpg 768w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-1536x1536.jpg 1536w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-2048x2048.jpg 2048w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-100x100.jpg 100w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-140x140.jpg 140w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-500x500.jpg 500w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-350x350.jpg 350w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-1000x1000.jpg 1000w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2024/03/Flyer-mockup-2-1-800x800.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 671px) 100vw, 671px" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/herstellung-von-hvo/">Wie funktioniert die Herstellung von HVO?</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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		<title>Bundesregierung beschließt die Einführung paraffinischer Diesel-Kraftstoffe als Reinkraftstoff (XtL-Freigabe)</title>
		<link>https://efuel-today.com/bundesregierung-beschliesst-die-einfuehrung-paraffinischer-diesel-kraftstoffe-als-reinkraftstoff-xtl-freigabe/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Nov 2023 23:14:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutsche Bundesregierung hat am 22.11.2023 eine wichtige Maßnahme zur Förderung alternativer Kraftstoffe beschlossen. Laut der neuesten Änderung der 10. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/bundesregierung-beschliesst-die-einfuehrung-paraffinischer-diesel-kraftstoffe-als-reinkraftstoff-xtl-freigabe/">Bundesregierung beschließt die Einführung paraffinischer Diesel-Kraftstoffe als Reinkraftstoff (XtL-Freigabe)</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Bundesregierung hat am 22.11.2023 eine wichtige Maßnahme zur Förderung alternativer Kraftstoffe beschlossen. Laut der neuesten <strong>Änderung der 10. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes</strong> (10. BImSchV) können Tankstellen in Deutschland nun paraffinische Dieselkraftstoffe, wie z.B. <a href="https://efuel-today.com/hvo/">HVO</a> (Hydrierte Pflanzenöle),  als <strong>Reinkraftstoff</strong> nach der Norm <strong>DIN EN 15940</strong> anbieten. Diese Kraftstoffe können beispielsweise aus Lebensmittelresten, Klärschlamm, Altspeiseölen, biogenen Reststoffen (z.B. Rapsschrot, Sojaschrot) oder auch Erdgas hergestellt werden. Die Neuerung erlaubt es, diese Kraftstoffe in<strong> 100-prozentiger Konzentration</strong> anzubieten (handelsüblich &#8222;HVO 100&#8220;), wobei bislang nur eine Beimischung zu fossilem Diesel (B7) möglich war, solange die <a href="https://www.din.de/de/meta/suche/62730!search?state=H4sIAAAAAAAAAF2QTW-DMAyG_0vOHMo6IcptU6WpF4TW3qYdTDA0JR_McSaxqv99TCqU7Pg8dt7Yvgqo3aERhQ1aJwLsD6oOqQRRCPHg91CT6mN3ZODgY3dCMsreXfAd1LifusycLwMRWt4TtDy7xskXWlFf0gpO44ALjtaCwfQfP634G3Qa41JtQSJP815Ftsu3mSg-RJ7ttnn2vBGft0ScFfsKqYJu-jDdJELJ-3ba1N0x1BeU_EYuDHOikzIMwMpZ0FHhKyCN09u9Qo-6_9vWs2vbKYuCntyyrkcgeX51rjdAfWwPNubS8XIK7x4n8xyasQIC42fFBA2uRrr9Ammeg9ToAQAA&amp;tf=63424%3ADIN">DIN EN 590</a> dabei erfüllt wird.</p>
<p>Zudem <strong>verpflichtet</strong> die neue Verordnung <strong>Tankstellenbetreiber</strong> dazu, <strong>Kunden einheitlich über die Kraftstoffe zu informieren</strong>, um Fehlbetankungen und damit verbundene Fahrzeugschäden zu vermeiden. Die Bundesregierung plant auch, die bisherige Förderung von paraffinischen Dieselkraftstoffen aus fossilen Quellen zu beenden, um klimaschädliche Anreize zu verhindern.</p>
<p>Die Änderung der Verordnung geht auf einen Beschluss des Koalitionsausschusses vom März 2023 zurück. Sie umfasst Kraftstoffe aus 100 Prozent hydrierten Pflanzenölen und paraffinische Dieselkraftstoffe auf Erdgas-Basis. Diese Entscheidung soll die Versorgung von Fahrzeugen sicherstellen, die nicht mit Diesel B10 oder XTL kompatibel sind. Diesel B7 bleibt weiterhin an den Tankstellen verfügbar und wird als sog. <strong>Bestandsschutzsorte</strong> eingeführt. Beide Kraftstoffe sollen an Tankstellen nach einem einheitlichen europäischen System gekennzeichnet werden. Fahrer von dieselbetriebenen Fahrzeugen werden aufgerufen, sich über die Verträglichkeit ihres Fahrzeugs mit den neuen Kraftstoffsorten zu informieren, bevor sie Diesel B10 oder XTL tanken.</p>
<p>eFUEL-TODAY informiert hier zeitnah über die gängigen XtL-Freigaben der Automobilhersteller.</p>
<hr />
<p><a href="https://www.bmuv.de/pressemitteilung/bundesregierung-beschliesst-die-einfuehrung-paraffinischen-diesels-als-reinkraftstoff">Zur Pressemeldung</a></p>
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		<title>Herstellung von HVO &#8211; Interview mit Neste</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 18:16:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es um die Herstellung von erneuerbaren Kraftstoffen geht, besitzt das Unternehmen Neste aus Finnland eine einzigartige Expertise. Schon 1996 patentierte Neste ein Verfahren, um...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/herstellung-von-hvo-interview-mit-neste/">Herstellung von HVO &#8211; Interview mit Neste</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um die Herstellung von erneuerbaren Kraftstoffen geht, besitzt das Unternehmen <a href="https://www.neste.us/neste-in-north-america">Neste</a> aus Finnland eine einzigartige Expertise. Schon <strong>1996</strong> patentierte Neste ein <strong>Verfahren</strong>, um<strong> Fette in Moleküle umzuwandeln</strong>, die fossile Rohstoffe in der Kraftstoffproduktion ersetzen können. Auf dieser Basis begann die <strong>Produktion von erneuerbaren Diesel</strong> in Finnland, 2010 und 2011 kamen weitere Produktionsanlagen in Singapur und Rotterdam hinzu. Heute ist das Unternehmen der weltweit größte Hersteller von erneuerbarem Flugzeugtreibstoff und erneuerbarem Diesel sowie erneuerbaren Lösungen bei Rohstoffen für die Kunststoff- und Chemieindustrie.</p>
<p>Im<strong> Interview mit eFUEL-TODAY</strong> hat sich das Unternehmen aus Finnland jeglichen <strong>Fragen rund um die Herstellung von HVO</strong> gestellt und liefert somit spannende Einblicke in eine vielversprechende und zukunftsweisende Kraftstofftechnologie.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3><b>Interview</b><span class="Apple-converted-space"> </span></h3>
<h4>eFUEL-TODAY: Was ist ein HVO und wie grenzt es sich beispielsweise von einem konventionellen E-Fuel oder einem Bio-Diesel ab?<span class="Apple-converted-space"> </span></h4>
<p>Neste: <strong>Erneuerbarer Diesel (HVO)</strong> und <strong>Biodiesel</strong> sind zwei verschiedene Dinge. Für unser (HVO-) Produkt, den <a href="https://www.neste.de/neste-my-renewable-diesel">Neste MY Renewable Diesel</a>, werden nur erneuerbare organische Rohstoffe verwendet, deren Lieferanten strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Auch die Verarbeitung der Rohstoffe ist unterschiedlich. Neste MY ist ein HVO: Pflanzenöl wird gereinigt und bei einer hohen Temperatur mit Wasserstoff behandelt. Hierdurch wird die c<strong>hemische Zusammensetzung des erneuerbaren Dieselkraftstoffs so verändert</strong>, dass sie der von <strong>fossilem Diesel ähnelt</strong>.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Biodiesel basiert auf Fettsäuremethylester: FAME. Seine Qualität ist nicht so hoch und auch nicht durchgehend gleich. Biodiesel unterscheidet sich außerdem in der Zusammensetzung von sowohl fossilem als auch erneuerbarem Diesel. Dank seiner chemischen Zusammensetzung erfordert die Nutzung von HVO keine zusätzlichen Investitionen in den Fuhrpark oder einen erhöhten Wartungsaufwand. Anders bei Biodiesel, der Anpassungen an den Motoren und/oder einen höheren Wartungsaufwand erforderlich macht.</p>
<p>Der <strong>Produktionsprozess bei eFuels basiert nicht auf Biomasse-Rohstoffen</strong>, sondern besteht in der Gewinnung und Weiterverarbeitung von CO2 unter Einsatz von Wasserstoff aus der Wasserelektrolyse. Dieser Prozess erlaubt die Produktion von Kohlenwasserstoffketten, die als Kraftstoff verwendet werden können.</p>
<h4>Was sind die Vorteile von Neste MY Renewable Diesel gegenüber fossilem Diesel?</h4>
<p>Unser MY Renewable Diesel ist ein vollwertiger Dieselkraftstoff mit einer ähnlichen chemischen Zusammensetzung wie fossiler Diesel, der für alle Dieselfahrzeuge und -motoren geeignet ist. Der Kraftstoff bietet eine gleich hohe Performance wie konventioneller Diesel, verursacht aber um bis zu 90 % geringere Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) im Vergleich zu fossilem Diesel.* Neste MY verringert außerdem die Emissionen gefährlicher Stoffe wie z. B. Feinstaub, Kohlenwasserstoff, Stickoxide, Kohlenstoffmonoxid und polyaromatische Kohlenwasserstoffe (PAH), wodurch die Luftqualität vor Ort verbessert wird.</p>
<p>Im Gegensatz zu fossilem Diesel enthält Neste MY Renewable Diesel keine Aromaten oder Verunreinigungen. Dadurch lässt sich der Kraftstoff mit maximaler Effizienz verbrennen. Die hohe Cetanzahl sorgt für eine effiziente und saubere Verbrennung, was bedeutet, dass der Motor sauberer bleibt als bei herkömmlichem Biodiesel (FAME). Daher benötigen Flotten, die Neste MY Renewable Diesel verwenden, in der Regel weniger Wartung.</p>
<div id="attachment_9278" style="width: 1930px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/NEXBTL-diesel-vs.-Fossil-diesel.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-e39n]"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9278" class="size-full wp-image-9278" src="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/NEXBTL-diesel-vs.-Fossil-diesel.jpg" alt="" width="1920" height="1080" srcset="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/NEXBTL-diesel-vs.-Fossil-diesel.jpg 1920w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/NEXBTL-diesel-vs.-Fossil-diesel-300x169.jpg 300w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/NEXBTL-diesel-vs.-Fossil-diesel-1030x579.jpg 1030w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/NEXBTL-diesel-vs.-Fossil-diesel-768x432.jpg 768w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/NEXBTL-diesel-vs.-Fossil-diesel-1536x864.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></a><p id="caption-attachment-9278" class="wp-caption-text">NEXBTL Diesel vs. Fossil Diesel in der Verbrennung © Neste</p></div>
<h4>Welche Rolle werden HVO-Kraftstoffe in Zukunft auf dem Kraftstoffmarkt spielen und in welchen Mengen sind diese verfügbar?<span class="Apple-converted-space"> </span></h4>
<p>Die globale Gesamtproduktion von HVO100 steigt bis 2025 auf 30 Mio. Tonnen (Greenea, 2021). Die weltweite jährliche Produktionskapazität von Neste beträgt 3,3 Millionen Tonnen hochwertiger erneuerbarer Kraftstoffe und anderer erneuerbarer Produkte. Bis Ende 2023 ist ein Anstieg auf 5,5 Mio. Tonnen geplant, bis 2026 ein weiterer Anstieg auf 6,8 Mio. Tonnen durch den Ausbau der Raffinerie in Rotterdam.</p>
<h4>Ist ein HVO uneingeschränkt kompatibel mit den bereits existierenden Dieselmotoren? Gibt es Erfahrungen zum Thema der Haltbarkeit der Motoren, Leistungsausbeute, Kraftstoffqualität i.S.e. saubereren Verbrennung oder andere technische Vorteile?<span class="Apple-converted-space"> </span></h4>
<p>Der MY Renewable Diesel weist eine ähnliche chemische Zusammensetzung wie fossiler Diesel auf. Dies bedeutet, dass der Kraftstoff ein Drop-in-Ersatz für fossilen Diesel ist und keine Investitionen für den Ersatz von Fahrzeugen oder Anpassungen an Motoren erforderlich sind. Neste MY Renewable Diesel ist vollständig kompatibel mit allen Dieselmotoren und der bestehenden Verteilungsinfrastruktur. Der Kraftstoff ist für sehr niedrige Temperaturen von bis zu -22°C geeignet. Er bietet bei diesen Bedingungen eine bessere Performance als fossiler Diesel, da seine hohe Cetanzahl eine effiziente und saubere Verbrennung gewährleistet.</p>
<h4>Sehen Sie wichtige Vorteile eines HVO gegenüber E-Fuels?<span class="Apple-converted-space"> </span></h4>
<p>HVO-Kraftstoffe sind eine jetzt schon verfügbare Lösung im Kampf gegen den Klimawandel, da sie auf Rohstoffen und Produktionskapazitäten basieren, die sofort genutzt werden können. Ähnlich wie Neste MY Renewable Diesel haben eFuels einen großen Einfluss auf die Senkung der Treibhausgasemissionen im Vergleich zur Verwendung fossiler Brennstoffe, da das bei der Verbrennung von eFuels freigesetzte CO2 die Menge an Treibhausgasen in der Atmosphäre nicht erhöht. Beide Lösungen &#8211; Neste MY Renewable Diesel und eFuels &#8211; werden benötigt, um die Energiewende und den Ersatz von fossilen Energiequellen zu unterstützen.</p>
<h4>Wie läuft der Herstellungsprozess von HVO ab und wo wird HVO derzeit hergestellt?</h4>
<p>Die Abkürzung HVO steht für „Hydrotreated Vegetable Oil“, zu Deutsch „hydriertes Pflanzenöl“. Er wird durch eine katalytische Reaktion der Pflanzenöle oder tierischen Fette mit Wasserstoff (Hydrierung) hergestellt. Neben Pflanzenölen werden für diese Art von Diesel Abfälle sowie Öle und Fette aus Reststoffen, wie beispielsweise gebrauchtes Speiseöl, in der Produktion eingesetzt. HVO-Kraftstoffe können in Reinform (100 % HVO) eingesetzt, aber auch in einem beliebigen Verhältnis mit z. B. fossilem Diesel gemischt werden.</p>
<p>Neste MY Renewable Diesel wird in den Raffinerien von Neste im finnischen Porvoo, Singapur und Rotterdam hergestellt. Alle Neste-Raffinerien, die erneuerbare Produkte herstellen, wurden nach dem ISCC-System (International Sustainability and Carbon Certification, Internationale Nachhaltigkeits- und Kohlenstoffzertifizierung) zertifiziert und haben die Freigabe durch die amerikanische Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency, EPA) erhalten. Darüber hinaus verfügen die Raffinerien in Porvoo, Rotterdam und Singapur über ein nach DIN ISO 14001 zertifiziertes Umweltschutzmanagementsystem.</p>
<h4>Kann ein HVO problemlos mit konventionellem Diesel vermischt werden? Wenn ja, welcher Anteil von HVO im Blend ergibt die meisten Vorteile?<span class="Apple-converted-space"> </span></h4>
<p>Neste: Unser Produkt weist eine ähnliche chemische Zusammensetzung wie fossiler Diesel auf. Dies bedeutet, dass der Kraftstoff ein Drop-in-Ersatz für fossilen Diesel ist und keine Investitionen für den Ersatz von Fahrzeugen oder Anpassungen an Motoren erforderlich sind. Der Kraftstoff kann in einem beliebigen Verhältnis mit fossilem Diesel gemischt werden – oder in Reinform (100 % Neste MY) verwendet werden. HVOs werden in den unterschiedlichsten Mischungen angeboten; HVO20 zum Beispiel besteht aus 20 % HVO und 80 % fossilem Diesel. Bei HVO100 sind die Vorteile in Bezug auf Nachhaltigkeit natürlich am größten. Wird HVO mit fossilem Diesel gemischt, verringern sich diese Vorteile proportional zum fossilen Anteil. Zum Beispiel bietet HVO100 eine Reduzierung des CO2e um bis zu 90 % *, bei HVO20 sind dies nur noch 18 %.</p>
<h4>Wie klimafreundlich ist ein HVO?<span class="Apple-converted-space"> </span></h4>
<p>Mit Neste MY Renewable Diesel können die THG-Emissionen im Vergleich zu fossilem Diesel über den Lebenszyklus um bis zu 90 % reduziert werden. Die Methode zur Berechnung der Lebenszyklusemissionen und der Emissionsreduzierung entspricht der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II der Europäischen Union (2018/2001/EU).</p>
<h4>Wir erinnern uns an die Kritik in der Vergangenheit zum Thema Palmöl. Spielt dieser Rohstoff noch eine Rolle?<span class="Apple-converted-space"> </span></h4>
<p>Über 90 Prozent der von Neste weltweit verwendeten Rohstoffe sind Abfälle und Reststoffe, im Jahr 2022 waren es 95 Prozent. Neste plant, den Anteil von konventionellem Palmöl bis Ende 2023 auf 0% des weltweiten Einsatzes von erneuerbaren Rohstoffen zu reduzieren.<span class="Apple-converted-space">  </span>Für den in Deutschland erhältlichen erneuerbaren Diesel verzichtet Neste bereits vollständig auf Palmöl.</p>
<h4>Sind HVO von der klassischen Teller-Tank-Debatte betroffen?</h4>
<p>Sowohl gebrauchtes Speiseöl als auch tierische Fettabfälle gehören zu den vielen gesetzlich zugelassenen Abfällen und Reststoffen für die Herstellung von erneuerbaren Kraftstoffen und stehen nicht in Konkurrenz zur Verwendung als Lebensmittel. Die effiziente Nutzung von Abfällen und Reststoffen, die weltweit aus zahlreichen Quellen zur Verfügung stehen, ist zudem einer der Eckpfeiler der Kreislaufwirtschaft. Die Produktion hochwertiger Produkte aus Abfällen und Reststoffen ist ein Beispiel für eine effiziente Nutzung von Ressourcen.</p>
<h4>Welche Bedeutung messen Sie der Einführung von HVO in den deutschen Markt bei?</h4>
<p>Neste begrüßt die Pläne der deutschen Regierungskoalition, paraffinische Dieselkraftstoffe nach DIN EN 15940 in die 10. BImSchV aufzunehmen und damit auch ihren Verkauf an öffentlichen Tankstellen zuzulassen. Bislang war der Verkauf und Einsatz von paraffinischen Kraftstoffen, wie e-fuels oder erneuerbarem Diesel (HVO) in Deutschland lediglich in Kraftstoffgemischen bis zur Beimischungsgrenze von 26 Prozent möglich. Während die Nutzung von 100 Prozent erneuerbarem Diesel hierzulande ohne Einschränkung bisher nur in Non-Road-Anwendungen und im öffentlichen Nahverkehr möglich war, soll die geplante Zulassung  das Inverkehrbringen und die Nutzung in Reinform in Deutschland in allen Segmenten zeitnah erlauben. Im Kampf gegen den Klimawandel haben wir keine Sekunde zu verlieren und müssen jede uns zur Verfügung stehende Lösung nutzen. Erneuerbarer Diesel kann die Treibhausgasemissionen (THG oder CO2e) über den Lebenszyklus des Kraftstoffs im Vergleich zu fossilem Diesel um bis zu 90 % reduzieren.<span class="Apple-converted-space">  </span>Es ist daher wichtig, dass wir auch hierzulande den Verkauf synthetischer Reinkraftstoffe an öffentlichen Tankstellen ermöglichen.</p>
<h4>In welchen Ländern ist<span class="Apple-converted-space">  </span>HVO als Reinkraftstoff bereits an Tankstellen erhältlich?</h4>
<p>Neste MY Renewable Diesel ist in mehreren EU-Ländern wie den Niederlanden, Finnland, Schweden, Belgien und den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie in den Vereinigten Staaten erhältlich. Europaweit gibt es weit mehr als 500 öffentliche Tankstellen, an denen Autofahrer ihr Fahrzeug mit erneuerbarem Diesel betanken können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<div class="interview-box">
<h4><strong>Über das Unternehmen</strong></h4>
<p>Neste ist ein finnisches Unternehmen, das sich auf erneuerbare Energien und nachhaltige Lösungen spezialisiert hat. Das Unternehmen ist ein führender Produzent von erneuerbarem Diesel und Biokraftstoffen. Neste setzt sich für die Reduzierung der CO2-Emissionen ein und engagiert sich aktiv für eine sauberere Zukunft durch Innovation und Forschung.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>Bildquellen: © Neste</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/herstellung-von-hvo-interview-mit-neste/">Herstellung von HVO &#8211; Interview mit Neste</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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		<title>HVO-Kraftstoffe im Vertrieb &#8211; Interview mit TOOL-FUEL aus Hamburg</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jun 2023 17:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[HVO-Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Diesel]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wir haben HVO in Deutschland auf den Markt gebracht!“ Mit diesem starken Statement beginnt Alexander Stöhr, Geschäftsführender Gesellschafter der TOOL-FUEL Services GmbH mit Sitz in...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/hvo-kraftstoffe-aus-vertriebsperspektive-interview/">HVO-Kraftstoffe im Vertrieb &#8211; Interview mit TOOL-FUEL aus Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Wir haben HVO in Deutschland auf den Markt gebracht!“</p></blockquote>
<p>Mit diesem starken Statement beginnt <strong>Alexander Stöhr</strong>, Geschäftsführender Gesellschafter der <a href="https://toolfuel.eu/ueber-uns/">TOOL-FUEL Services GmbH</a> mit Sitz in der Hansestadt Hamburg, das Gespräch mit eFUEL-TODAY.</p>
<div id="attachment_9268" style="width: 355px" class="wp-caption alignright"><a href="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/Alexander-Stoehr.jpg" rel="prettyPhoto[gallery-tha9]"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9268" class="wp-image-9268" src="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/Alexander-Stoehr.jpg" alt="" width="345" height="344" srcset="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/Alexander-Stoehr.jpg 588w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/Alexander-Stoehr-300x300.jpg 300w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/Alexander-Stoehr-80x80.jpg 80w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/Alexander-Stoehr-100x100.jpg 100w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/Alexander-Stoehr-140x140.jpg 140w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/Alexander-Stoehr-500x500.jpg 500w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/Alexander-Stoehr-350x350.jpg 350w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /></a><p id="caption-attachment-9268" class="wp-caption-text">„Wir haben HVO in Deutschland auf den Markt gebracht!“ &#8211; Alexander Stöhr, Geschäftsführender Gesellschafter der TOOL-FUEL Services GmbH</p></div>
<p>Wir haben das 2013 gegründete Unternehmen besucht, um mehr über jenen Kraftstoff zu erfahren, der seit einigen Wochen in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt ist. Die Änderung der BImSchV macht es nun möglich, dass bald HVO in Reinform an deutschen Tankstellen gezapft werden kann. In anderen EU-Ländern, wie etwa Belgien oder den Niederlanden, ist dies schon seit Jahren möglich. Reines HVO findet in Deutschland als nachhaltiger Dieselersatz bisher lediglich bei Großverbrauchern, im Offroad-Bereich oder bei Kommunen Anwendung, so beispielsweise auch beim Flughafen Hamburg.</p>
<p>Dem deutschen Endverbraucher ist der Begriff HVO vielleicht noch nicht so geläufig. HVO (hydrotreated vegetable oil) wird aus Rest- und Abfallstoffen (z. B. Frittierfett) gewonnen und kann im Vergleich zu fossilem Diesel die THG-Emissionen um bis zu 90 %* senken. Die größte Bekanntheit in Deutschland erlangte bisher dabei das HVO 100 Produkt C.A.R.E. Diesel ®. Seit Januar 2023 ist C.A.R.E. Diesel ® als HVO-Reinkraftstoff unter dem Namen Neste MY Renewable DieselTM erhältlich.</p>
<p><strong>C.A.R.E. Diesel ®</strong> ist übrigens der Markenname, welchen die Firma TOOL-FUEL ihrem Produkt im Jahr 2013 gegeben hat. Dies verdeutlicht die Relevanz des Hamburger Handelshauses für den noch jungen HVO-Markt. Während das Unternehmen sich in der Anfangszeit bedingt durch gute Subventionsstrukturen auf die Belieferung des österreichischen Marktes konzentrierte, schloss seit 2016 auch der deutsche Markt mengenmäßig auf. Heute ist TOOL-FUEL einer der zentralen Player im deutschen Markt und beispielsweise Lieferant von Großkunden, wie Flughäfen oder Logistikern.</p>
<h3>Interview</h3>
<p><strong>eFUEL-TODAY: Guten Tag Herr Stöhr! Zuerst einmal vielen Dank, dass Sie uns heute Rede und Antwort zu einem Thema stehen, welches uns in den letzten Wochen schier allgegenwärtig in den Medien begegnet ist. Es geht um den nachhaltigen Dieselersatz HVO. Könnten Sie uns zunächst einmal erklären, was ein HVO genau ist und worin der Unterschied zu einem E-Fuel oder gar einem Biodiesel besteht?</strong></p>
<p>Alexander Stöhr: Sehr gerne, ich begrüße es sehr, dass eine Initiative, die sich im Kern um E-Fuels kümmert, nun auch HVO einmal genauer in den Fokus rückt. Aus meiner Sicht ist es von großer Wichtigkeit, dass alle alternativen Kraftstoffe genau beleuchtet und bekannt gemacht werden und nun zu Ihrer Frage!</p>
<p>Wenn man von einem E-Fuel &#8211; in diesem Fall E-Diesel &#8211; ausgeht, welches im Fischer-Tropsch Verfahren hergestellt wird, so gibt es in der Qualität des Kraftstoffes keinen Unterschied zum HVO. Was sich jedoch unterscheidet, ist der Herstellungsprozess und die Herkunft der Rohstoffe. Bei der Herstellung eines E-Fuels werden die Kohlenwasserstoffketten synthetisch produziert. Vereinfacht bedeutet dies, dass Wasserstoff, welcher durch die Elektrolyse von Wasser gewonnen wird, in einem Syntheseprozess mit Kohlenstoff, der zuvor in Form von CO2 der Luft entzogen wurde, zu einem Kohlenwasserstoff verarbeitet wird.</p>
<p>Bei der Herstellung von HVO bedient man sich hingegen biogenen Rohstoffen, in denen die Kohlenwasserstoffketten bereits vorhanden sind. Diese biogenen Rohstoffe stammen bei der Herstellung von HVO heutzutage vermehrt aus Abfallströmen, beispielsweise aus der Lebensmittelindustrie in Form von alten Speisefetten oder auch aus für Lebensmittel unverwertbaren Pflanzenreststoffen. Dadurch steht die Produktion von HVO in keiner Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Dazu sind die benötigten Rohstoffströme zuhauf vorhanden, da die Abfälle in der Lebensmittelindustrie mit der wachsenden Weltbevölkerung korrelieren. Je mehr Menschen auf dieser Welt versorgt werden müssen, desto größer ist auch die Menge an Abfällen, wie Speisefetten. In gewisser Weise wächst also der Rohstoffpool für HVO (Angebot) mit der Menge der Weltbevölkerung (Nachfrage). Diese anfallenden Altfette kann man aufgrund von Gesundheitsauflagen in der Lebensmittelindustrie dem Nahrungsmittelzyklus nicht mehr zuführen, für die Herstellung eines Kraftstoffes eignen sich diese Rohstoffe jedoch perfekt.</p>
<p>Die Abgrenzung eines HVO zum Biodiesel ist ebenfalls sehr spannend. Jeder Rohstoff, der zu einem Biodiesel verarbeitet werden kann, eignet sich ebenfalls zur Herstellung eines HVO. Der Unterschied liegt hier zum einen im Herstellungsprozess und der daraus resultierenden Kraftstoffqualität. Eine HVO-Produktionsanlage ist um ein Vielfaches komplexer und teurer als eine Anlage zur Produktion von Biodiesel mit vergleichbarem Output. Während ein Biodiesel dann für die aller meisten Anwendungen gut geeignet ist, kann ein HVO aufgrund seiner noch höheren Qualität auch dann verwendet werden, wenn die Anforderungen besonders hoch sind. Wo nun ein HVO oder ein Biodiesel angewendet werden sollte, hängt also von den Anforderungen ab. Biodiesel wird dabei immer preiswerter sein, weshalb es in vielen Anwendungen auch Sinn ergibt, diesen Treibstoff zu nutzen. Wichtig sind uns, als Handelshaus für HVO, technologieoffene Rahmenbedingungen seitens der Politik, sodass der Markt und die Anwendung entscheiden, welcher flüssige Energieträger am besten geeignet ist. Zum Glück bewegen wir uns derzeit politisch in die richtige Richtung.</p>
<p><strong>eFUEL-TODAY: Sie sprechen davon, dass die zur Herstellung von HVO benötigten Rohstoffe in großen Mengen existieren und man sich hier sowieso Abfallströmen bedient, die entweder überhaupt nicht oder minderwertig genutzt werden. Ist HVO aus Ihrer Sicht also gekommen um zu bleiben oder sprechen wir hier nur von einer Brückentechnologie, bis die Herstellung von E-Fuels hochgefahren ist, da diese ohne biogenen Rohstoff auskommt?</strong></p>
<p>Alexander Stöhr: Um den Bedarf an nachhaltiger Energie für unterschiedlichste Anwendungen zu sichern, brauchen wir eine Vielzahl von Energieträgern und HVO wird dabei auf lange Sicht definitiv eine Rolle spielen. Schon jetzt ist die industrielle Produktion von HVO soweit ausgebaut, dass wir keine Skaleneffekte bei den Herstellungskosten mehr beobachten können. Das Produkt ist also &#8211; im Gegensatz zu einem E-Fuel &#8211; schon jetzt verfügbar und das im Maßstab von ganzen Schiffsladungen. Der Umstand, dass zur Produktion von HVO Rohstoffströme aus Abfällen genutzt werden können, ist ein großer Vorteil dieses Energieträgers. Mit wachsender Weltbevölkerung werden diese Abfälle nur noch mehr und darüber hinaus haben wir auch jetzt noch lange nicht alle potenziellen Quellen ausgeschöpft. HVO ist also gekommen um zu bleiben und ergibt beim Klimaschutz genau dann Sinn, wenn sowieso vorhandene Abfälle genutzt werden. Wichtig ist dabei zu sagen, dass HVO nicht den Anspruch hat, den gesamten Bedarf an nachhaltigem Diesel zu decken, sondern sich einreiht in ein nachhaltiges Angebot von Kraftstoffen &#8211; neben Biodiesel und E-Fuels.</p>
<p><strong>eFUEL-TODAY: Sie stellen die sehr hohe Qualität von HVO heraus. Lässt sich folglich jeder Dieselmotor problemlos mit HVO betreiben?</strong></p>
<p>Alexander Stöhr: Prinzipiell lässt sich jeder Diesel mit HVO problemlos betreiben. Sicherlich gibt es auch spezielle Anwendungsbereiche, in denen zumindest in der Theorie ein HVO bedingt durch seine Eigenschaften mit Vorsicht zu genießen ist. Dies sind jedoch eher theoretische Szenarien, für die Anwendung im LKW, PKW, Baumaschinen oder der Landwirtschaft ist ein HVO perfekt geeignet. Auch aus Ländern, in denen HVO in Reinform schon lange an den Tankstellen erhältlich ist, sind uns keine negativen Vorfälle aus der Praxis bekannt.</p>
<p><strong>eFUEL-TODAY: Die Kompatibilität mit den existierenden Fahrzeugen ist gewissermaßen natürlich eine Grundvoraussetzung. Ob ein alternativer Kraftstoff vom Verbraucher jedoch auch angenommen wird und sich letztendlich durchsetzt, hängt darüber hinaus sicherlich am Preis. Welche Prognose können Sie hier machen? Wie viel teurer ist ein HVO im Vergleich zum konventionellen Diesel?</strong></p>
<p>Alexander Stöhr: Eingangs muss man hier sagen, dass kein alternativer Kraftstoff preislich an fossile Kraftstoffe herankommt. Fossile Kraftstoffe sind in der Herstellung so günstig, dass nachhaltige Alternativen nur durch Subventionen preislich in die Nähe eines Erdölproduktes kommen. Verschiedene Beobachtungen haben ergeben, dass der Endverbraucher in Deutschland im Schnitt bereit ist, zwischen 20 Cent und 30 Cent mehr für einen nachhaltigen Kraftstoff zu bezahlen und in diesem Korridor liegt das Produkt dann auch. Interessant ist die Beobachtung, dass im EU-Ausland die Zahlungsbereitschaft deutlich höher liegt! Dies ist in erster Linie darin begründet, dass dort alternative Kraftstoffe eine hohe Akzeptanz genießen und als CO2 reduzierende Maßnahme öffentlich anerkannt sind.</p>
<p><strong>eFUEL-TODAY: Punkto Anerkennung, wenn wir hier kurz einhaken dürfen: Man kann sagen, dass HVO in der Vergangenheit in Deutschland einen recht zweifelhaften Ruf hatte. Das Stichwort ist in diesem Zusammenhang Palmöl. Auch auf der Website des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz steht, dass HVO aus Palmöl gewonnen wird, die ökologischen Probleme, welche mit diesem Rohstoff einhergehen, sind hinreichend bekannt…</strong></p>
<p>Alexander Stöhr: Die Problematik mit Palmöl ist in Deutschland hausgemacht. Die ökologischen Probleme dieses Rohstoffes sind schon seit langer Zeit bekannt, weshalb viele EU-Staaten Palmöl ganz klar nicht als nachhaltigen Rohstoff klassifiziert und teilweise auch verboten haben. In Deutschland hingegen unterlag Palmöl Förderungen, was natürlich Produkte aus Palmöl am Markt preislich attraktiv gemacht haben. Wir bei TOOL-FUEL nutzen bereits seit 2018 zur Herstellung unserer Hauptprodukte kein Palmöl mehr. Regulatorisch hat Deutschland erstaunlicherweise erst zum Jahr 2023 den Riegel vor Palmöl geschoben. Vor diesem Hintergrund ist HVO also auch in der Breite spätestens seit diesem Jahr unproblematisch.</p>
<p><strong>eFUEL-TODAY: Gerade in den letzten Monaten beobachten wir eine enorme Dynamik in der Politik und Gesetzgebung hinsichtlich der alternativen Kraftstoffe und dies sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene. Lange Zeit war Deutschland hier sicherlich etwas träge. Welche regulatorischen Hindernisse sehen Sie noch im Zuge der flächendeckenden Einführung von HVO an den Tankstellen?</strong></p>
<p>Alexander Stöhr: Wir sind in diesem Markt natürlich schon eine vergleichsweise lange Zeit präsent. Mit unserem Produkt C.A.R.E. Diesel ® haben wir seit 2016 sicherlich Bewegung in den Markt und dadurch auch in die Politik gebracht. Ein Hindernis ist in diesem Zusammenhang sicherlich immer noch die 10 BImSchV. Bisher weigert sich der Gesetzgeber, HVO hier mit aufzunehmen und das obwohl es faktisch keinen Grund gibt, der dagegen spricht. Dies muss geändert werden, um der gesetzlich verankerten Freizügigkeit der Produkte im Binnenmarkt gerecht zu werden.</p>
<p><strong>eFUEL-TODAY: Sie sprachen es eben an &#8211; C.A.R.E. Diesel ®, Klima-Diesel oder auch Diesel-Protect. Das Produkt hat unterschiedlichste Namen, bezeichnet derzeit in der Regel einen konventionellen Diesel mit einer beigemengten Quote von HVO. Welche Rolle werden diese geblendeten Produkte in Zukunft am Markt spielen?</strong></p>
<p>Alexander Stöhr: In der Praxis sind Beimengungen natürlich ein gutes Mittel, um die Quote an nachhaltigen Kraftstoffen sukzessive zu erhöhen. Es sollte unser Ziel sein, dass die Menschen Ihre Mobilität genauso wie gewohnt aufrechterhalten können und sich unsere Branche darum kümmert, den Verbrauch von Diesel schrittweise nachhaltig zu gestalten. Wie hoch dabei eine Quote von HVO im jeweilig getankten Produkt ist, hängt entweder davon ab, wie viel mehr der Kunde am Anfang bereit ist zu zahlen oder wie viel gesetzlich reglementiert höchstens beigemengt werden darf.</p>
<div id="attachment_9292" style="width: 2410px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://toolfuel.eu"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9292" class="wp-image-9292 size-full" src="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-ToolFuel.jpg" alt="" width="2400" height="1246" srcset="https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-ToolFuel.jpg 2400w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-ToolFuel-300x156.jpg 300w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-ToolFuel-1030x535.jpg 1030w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-ToolFuel-768x399.jpg 768w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-ToolFuel-1536x797.jpg 1536w, https://efuel-today.com/docs/uploads/2023/06/HVO-ToolFuel-2048x1063.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 2400px) 100vw, 2400px" /></a><p id="caption-attachment-9292" class="wp-caption-text">Auf der übersichtlichen Website der Firma TOOL-FUEL Services GmbH finden sich auch detaillierte Informationen über die angebotenen HVO-Produkte © toolfuel.eu</p></div>
<p><strong>&gt; Mehr zum Unternehmen: www.toolfuel.eu</strong></p>
<p>TOOL-FUEL Services GmbH bietet synthetische Kraftstofflösungen zur messbaren Emissionsreduktion des Fuhrparks an. Die Kernkompetenz liegt insbesondere in Vertrieb und Verteilung von hochwertigem HVO in Reinform. Spezialisiert auf die Erstellung von Kraftstoffversorgungskonzepten steuert TOOL-FUEL Services die Beschaffung, Lagerung<br />
und den Transport der nachhaltigen Kraftstoffe über eigene Lagerstandorte in Deutschland. Zusammen mit der ISCC-Zertifizierung sind die Voraussetzungen geschaffen, die Rohstoffauswahl und -zuteilung bis auf die einzelnen Lieferungen nachzuvollziehen und somit vollständige Transparenz in Bezug auf die Herkunft und Qualität des Kraftstoffes nachzuweisen. Seit 2022 ist TOOL-FUEL Services Neste-Markenpartner und damit zertifizierter Händler für <a href="https://toolfuel.eu/neste-my-renewable-diesel/">Neste MY Renewable Diesel</a>.</p>
<hr />
<p>*) Die Methode zur Berechnung der Lebenszyklus-Emissionen und der Emissionsreduzierung entspricht der EU-Richtlinie für erneuerbare Energien II (2018/2001/EU).</p>
<p>Foto von <a href="https://unsplash.com/@ventiviews?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Venti Views</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/tm_pBZ5UHiU?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/hvo-kraftstoffe-aus-vertriebsperspektive-interview/">HVO-Kraftstoffe im Vertrieb &#8211; Interview mit TOOL-FUEL aus Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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		<title>Studie belegt: Klima-Diesel schlägt CO2-Bilanz des E-Autos</title>
		<link>https://efuel-today.com/studie-belegt-klima-diesel-schlaegt-co2-bilanz-des-e-autos/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 May 2023 10:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Reduktion]]></category>
		<category><![CDATA[Diesel]]></category>
		<category><![CDATA[HVO]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Einführung von HVO-Kraftstoffen als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Dieselkraftstoff wird von vielen Seiten gefordert. HVO-Kraftstoffe werden aus nachhaltigen Rohstoffen wie Raps, Soja oder biogenen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/studie-belegt-klima-diesel-schlaegt-co2-bilanz-des-e-autos/">Studie belegt: Klima-Diesel schlägt CO2-Bilanz des E-Autos</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einführung von <strong>HVO-Kraftstoffen als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichem Dieselkraftstoff</strong> wird von vielen Seiten gefordert. HVO-Kraftstoffe werden aus<strong> nachhaltigen Rohstoffen</strong> wie Raps, Soja oder biogenen Abfällen hergestellt und haben gegenüber herkömmlichem Dieselkraftstoff den Vorteil, dass sie weniger CO2 und Stickoxide ausstoßen, das belegt nun auch eine <a href="https://www.focus.de/auto/news/hvo-kraftstoffe-oeko-diesel-wuerde-klima-sofort-schonen-doch-ampel-kommt-nicht-in-die-puschen_id_192151306.html">Studie</a> der <a href="https://www.haw-hamburg.de">HAW Hamburg</a>.</p>
<h3>Umstellung auf HVO in Deutschland hinkt hinterher</h3>
<p>Die Umstellung auf HVO-Kraftstoffe in Deutschland ist jedoch noch nicht so weit fortgeschritten wie in anderen Ländern Europas, wie beispielsweise Schweden oder Finnland. Ein Grund dafür ist, dass in Deutschland noch immer zu wenig Tankstellen HVO-Kraftstoff anbieten. Zudem gibt es noch keine einheitliche Regelung für die Kennzeichnung von HVO-Kraftstoffen an den Tankstellen, was zu Verwirrungen bei den Verbrauchern führen kann.</p>
<p>Ein weiterer Faktor, der die Einführung von HVO-Kraftstoffen in Deutschland verzögert, ist die Politik. Zwar haben sich Bund und Länder im Klimaschutzplan 2050 darauf verständigt, den Einsatz von alternativen Kraftstoffen zu fördern. Konkrete Maßnahmen, wie zum Beispiel <strong>Steuervorteile für HVO-Kraftstoffe</strong>, wurden jedoch noch nicht umgesetzt.</p>
<h3>Verfügbarkeit nachhaltiger Rohstoffe als Schlüsselfaktor</h3>
<p>Ein Problem, das die Einführung von HVO-Kraftstoffen zusätzlich erschwert, ist die Verfügbarkeit nachhaltiger Rohstoffe. So kann es passieren, dass für die Herstellung von HVO-Kraftstoffen Flächen gerodet werden, um dort Raps oder Palmöl anzubauen. Dadurch wird zwar CO2 eingespart, aber es entstehen andere Umweltprobleme, wie zum Beispiel die Vernichtung von Regenwäldern. Inzwischen sind HVO-Kraftstoffe aus Palmöl in Europa jedoch untersagt.</p>
<p>Ein möglicher Ausweg aus diesem Dilemma ist die P<strong>roduktion von HVO-Kraftstoffen aus Abfallprodukten, </strong>insbesondere biogenen Reststoffen (z.B. Abfällen aus der Lebensmittelproduktion). Diese Methode wird auch als &#8222;Power-to-X&#8220; bezeichnet und ist besonders nachhaltig, da keine zusätzlichen Flächen für den Anbau von Rohstoffen benötigt werden. Allerdings ist die Produktion von HVO-Kraftstoffen aus Abfallprodukten technisch noch nicht ausgereift und es bedarf weiterer Forschung und Entwicklung, um diese Methode in großem Maßstab einsetzen zu können.</p>
<p>Insgesamt zeigt sich, dass die Einführung von HVO-Kraftstoffen als <strong>umweltfreundliche Alternative zu Dieselkraftstoff</strong> eine komplexe Herausforderung darstellt. Um diese Herausforderung zu meistern, bedarf es nicht nur technischer Innovationen, sondern auch politischer Entscheidungen und gesellschaftlicher Akzeptanz. Wenn alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen, kann es gelingen, den Einsatz von HVO-Kraftstoffen in Deutschland und Europa deutlich zu erhöhen und so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.</p>
<hr />
<p><a href="https://www.focus.de/auto/news/hvo-kraftstoffe-oeko-diesel-wuerde-klima-sofort-schonen-doch-ampel-kommt-nicht-in-die-puschen_id_192151306.html">Zum Artikel bei focus.de</a></p>
<p>Bild: © Engin Akyurt &#8211; unsplash.com</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/studie-belegt-klima-diesel-schlaegt-co2-bilanz-des-e-autos/">Studie belegt: Klima-Diesel schlägt CO2-Bilanz des E-Autos</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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		<title>team energie beteiligt sich an deutschlandweiter Kampagne für klimaneutrale E-Fules</title>
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		<dc:creator><![CDATA[eFUEL-TODAY]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2021 06:39:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Diesel]]></category>
		<category><![CDATA[E-Fuel]]></category>
		<category><![CDATA[Flensburg]]></category>
		<category><![CDATA[regenerative Energie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die team energie GmbH stellte vor kurzem, Interessierten, E-Fuels an einer Ihrer Tankstellen ins Flensburg vor. Die Veranstaltung lief ganz unter dem Motto „technologieoffen in...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/team-energie-beteiligt-sich-an-deutschlandweiter-kampagne-fuer-klimaneutrale-e-fules/">team energie beteiligt sich an deutschlandweiter Kampagne für klimaneutrale E-Fules</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.team.de/energie.html">team energie GmbH</a> stellte vor kurzem, Interessierten, <strong>E-Fuels</strong> an einer Ihrer Tankstellen ins Flensburg vor. Die Veranstaltung lief ganz unter dem Motto „technologieoffen in die Zukunft“. Ziel der team energie ist es, einen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele beizutragen und den Menschen die E-Fuels näher zu bringen.</p>
<p>Für Oliver Flöck, Netzentwicklung und experte für Kraftstoffe bei team energie, liegt der Wert auf neuen, alltagstauglichen Ideen und Technologien, basierend auf <strong>regenerativen Energiequellen</strong>. „Viele wissen gar nicht, dass es weitere Alternativen gibt. Sowohl in der Politik als auch in der Bevölkerung wollen wir darum über E-Fuels aufklären. Wir sind eines von 30 Unternehmen, die E-Fuels an Tankstellen einführen“, so Flöck. Ebenso ist team energie der eFuel Alliance sowie <strong>eFUEL-TODAY</strong> beigetreten.<br />
Bei der Informationsveranstaltung wurde ein Mini mit 100 Prozent synthetischer Kraftstoffe getankt. Dabei erhielten die Besucher zahlreiche Details und Informaterial zu den E-Fuels. Ebenso gab es eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Fachleuten und Politikern zum Thema erneuerbare Kraftstoffe.</p>
<p>Flöck betonte, dass ab Anfang nächsten Jahres an beiden team energie Tankstellen in Flensburg E-Fuels angeboten werden. Anfangs in einem Mischungsverhältnis von <strong>90% fossilem Diesel und 10% synthetischem Diesel</strong>. Ziel ist es jedoch die Beimischung von E-Fuel Stück für Stück zu erhöhen. Flock hofft zudem, dass die Politik den Weg für die E-Fuels frei macht und sie so in den nächsten Jahren flächendecken, deutschlandweit angeboten werden können.</p>
<p><a href="https://www.shz.de/tipps-trends/auto-verkehr/mobilitaet-von-morgen-gestalten-team-energie-informiert-ueber-klimaneutrale-kraftstoffe-id33295662.html">Zum Artikel</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://efuel-today.com/team-energie-beteiligt-sich-an-deutschlandweiter-kampagne-fuer-klimaneutrale-e-fules/">team energie beteiligt sich an deutschlandweiter Kampagne für klimaneutrale E-Fules</a> erschien zuerst auf <a href="https://efuel-today.com">eFUEL-TODAY</a>.</p>
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