Die DHL Group erweitert die SAF-Zusammenarbeit mit IAG Cargo deutlich: Eine neue Fünf-Jahres-Vereinbarung (zusammen mit einer Verlängerung der Vorjahresvereinbarung 2025) soll rund 240 Mio. Liter SAF ermöglichen, die am London Heathrow Airport „uplifted“ werden. Ziel ist, die Lifecycle-Treibhausgasemissionen der DHL-Express-Fracht auf British-Airways-Flügen messbar zu reduzieren.
Konkret erhält DHL Express die Scope-3-Emissionsreduktionen aus etwa 40 Mio. Litern „neat SAF“ pro Jahr; daraus erwartet DHL eine Lifecycle-Reduktion von ca. 640.000 t CO₂e. Wird das zusätzliche Framework mit DHL Global Forwarding einbezogen, könnten die Gesamtreduktionen laut DHL über 1 Mio. t CO₂e (Lifecycle) steigen.
Interessant ist auch die „Qualitätsseite“: Das eingesetzte SAF ist laut DHL ISCC-zertifiziert, stammt u. a. aus Used Cooking Oil, und wird mit ca. 90% Lifecycle-Reduktion gegenüber fossilem Jet Fuel angegeben. Damit entspringt hochwertiges SAF einem vergleichbaren Feedstock wie HVO. Das ist genau die Art von Beschaffung (Mengen, Zertifizierung, langfristige Struktur), die SAF vom Pilot-Thema zum echten Beschaffungsmarkt macht.
Bild: © DHL Group



