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Topsoe und Preem haben in der Raffinerie Göteborg einen erfolgreichen Co-Processing-Run abgeschlossen, bei dem abfallbasierte bzw. reststoffbasierte Lipide gemeinsam mit konventionellen Raffinerie-Feedstocks in einer Anlage verarbeitet wurden. Ergebnis: Aus bestehender Infrastruktur konnten sowohl Renewable Diesel (HVO) als auch SAF „parallel“ produziert werden.

Der zentrale Punkt ist der damit verbundene Skalierungshebel. Statt ausschließlich auf neue Standalone Anlagen zu warten, zeigt Co-Processing, wie vorhandene Hydrotreating Anlagen für erneuerbare Kraftstoffe wie SAF und HVO genutzt werden können. Topsoe verweist dabei auf die eigene HydroFlex Technologie, mit der biogene Feedstocks integriert werden können, ohne die Raffinerie komplett neu aufzubauen.

Renewable Diesel und SAF brauchen aber für eine globale Skalierung nicht nur neue Großprojekte, ambitionierte Investoren und die richtigen Rahmbedingungen, sondern auch pragmatische Wege über bestehende Infrastruktur, klare Spezifikationen und schnelle Umsetzung, die nicht durch die Regulatorik ausgebremst wird. Genau solche Schritte können helfen, verfügbare Mengen früher in den Markt zu bringen und die Skalierung von SAF und Co. zu fördern!


Quelle: biofuels-news.com
Bild: © Eka Rihandy – unsplash.com

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