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ORLEN hat in Płock eine neue HVO-Anlage zur Hydrierung von Pflanzenölen (HVO-Synthese) in Betrieb genommen. Die Anlage soll rund 300.000 Tonnen Biokraftstoff-Komponenten pro Jahr liefern und den Hochlauf erneuerbarer Dieselkomponenten in Europa spürbar beschleunigen. Wie die HVO-Herstellung funktioniert, haben wir bereits hier beschrieben.

Bemerkenswert ist der Supply-Chain-Ansatz: ORLEN betont die Nutzung lokaler Rohstoffe (u. a. Rapsöl sowie Used Cooking Oil/UCO) und positioniert die Investition als Stärkung der Versorgungssicherheit und der heimischen Wertschöpfung. Das Investment wird mit über 800 Mio. PLN beziffert (grob ~180-190 Mio. €, je nach Wechselkurs).

Strategisch passt das in eine größere Vision: Mit der neuen Anlage steigt die Biofuel-Kapazität der ORLEN-Gruppe laut Unternehmen auf ~700.000 Tonnen/Jahr, mit dem Ziel 1,1 Mio. Tonnen bis 2030. Für den Markt ist das ein klares Signal, dass HVO nicht nur „Verfügbarkeit an der Zapfsäule“ ist, sondern zunehmend Industrieskalierung mit planbaren Volumina.


Quelle / Bild: © www.orlen.pl

Pressemeldung: https://www.orlen.pl/en/about-the-company/media/press-releases/current/2026/May-2026/orlen-launches-hvo-plant-to-produce-300-thousand-tonnes-of-biofuels-annually-from-domestic-feedstocks

 

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