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HVO – Dein neuer Diesel!

Der Kraftstoff HVO100 ist eine echte Erfolgsstory unter den erneuerbaren Kraftstoffen! eFUEL-TODAY hat alles Wissenswerte rund um HVO100 hier zusammengetragen!

HVO100 ist die die sozialverträgliche und pragmatische Brücke für die Bestandsflotte: ein paraffinischer Dieselkraftstoff aus nachhaltigen Rohstoffen nach EN 15940, der in Europa seit Jahren genutzt wird. Seit Ende Mai 2024 darf HVO100 in Deutschland offiziell an Tankstellen verkauft werden – und die Verfügbarkeit steigt nahezu täglich! Wer Diesel fährt, bekommt damit eine echte Drop-in-Alternative für alle Dieselfahrzeuge!
Gleich mehrere Vorteile von HVO liegen dabei auf der Hand: HVO100 ist vollständig kompatibel mit herkömmlichen Dieselmotoren, ist schon heute in großen Mengen verfügbar und der Preis von HVO liegt nur etwas über dem herkömmlichen Diesel fossilen Ursprungs. Technisch ist der Hightech-Diesel nicht nur für moderne Fahrzeuge, sondern auch für Oldtimer eine super Alternative zum fossilen Diesel!

Was ist HVO?

HVO steht für „Hydrotreated Vegetable Oil“, auf Deutsch „Hydriertes Pflanzenöl“. HVO ist ein erneuerbarer Kraftstoff, der aus pflanzlichen Ölen oder tierischen Fetten hergestellt wird. Er wird durch einen Prozess namens Hydrotreating hergestellt, bei dem die pflanzlichen Öle oder tierischen Fette chemisch behandelt werden, um ihre Eigenschaften zu verändern.

HVO hat ähnliche Eigenschaften wie herkömmlicher Dieselkraftstoff, kann jedoch aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden und bietet somit Vorteile in Bezug auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit. Es ist ein schwefelfreier Kraftstoff mit einem niedrigen Gehalt an aromatischen Verbindungen und Schadstoffemissionen. Der Kraftstoff kann in herkömmlichen Dieselmotoren verwendet werden, ohne dass eine Änderung oder Anpassung des Motors erforderlich ist.

Was unterscheidet HVO von E-Fuels?

Der Hauptunterschied zwischen HVO-Kraftstoff und E-Fuels liegt in ihrer Herstellung. HVO wird aus bereits vorhandenen pflanzlichen oder tierischen Ölen produziert, während E-Fuels durch die Umwandlung von erneuerbarem Wasserstoff und CO2 hergestellt werden. Darüber hinaus hat HVO ähnliche Eigenschaften wie herkömmlicher Dieselkraftstoff, während E-Fuels je nach Zusammensetzung unterschiedliche Eigenschaften haben können, die an die spezifischen Anforderungen angepasst werden können. Beide Kraftstoffe zählen jedoch zu den nachhaltigen, alternativen Kraftstoffen, die für eine klimafreundliche Mobilität der Zukunft unerlässlich sind.

Wie wird HVO hergestellt?

Die Herstellung von HVO beginnt mit der Vorbehandlung und der Reinigung der Rohstoffe. Je nach Herkunft und Grad der Verunreinigung der Ausgangsstoffe ist dieser Abschnitt mehr oder weniger aufwändig. Anschließend werden die aufbereiteten Pflanzenöle einem zweistufigen chemischen Prozess unterzogen – dem sogenannten Hydroprocessing. Eingangs werden die Pflanzenöle unter hohem Druck und hohen Temperaturen in der Gegenwart eines Katalysators mit grünem Wasserstoff hydriert. Im Anschluss daran werden in einer Isomerisierung die Molekülstrukturen der Fettsäuren weiter modifiziert, um beispielsweise die Fließeigenschaften das Kraftstoffes zu optimieren, bevor das Endprodukt final destilliert und erneut gereinigt wird.

Unterschiedliche Rohstoffe bei der HVO Herstellung

Unterschiede in der HVO Herstellung

Die Wahl des Feedstocks hat bei der Herstellung von HVO direkte Auswirkungen auf die physikalischen und chemischen Eigenschaften des HVO-Endproduktes. Durch gezielte Anpassungen im Herstellungsprozess können Ingenieure und Hersteller die gewünschten Eigenschaften optimieren und gleichzeitig sicherstellen, dass der HVO-Kraftstoff den Anforderungen an Leistung, Umweltfreundlichkeit und Kompatibilität mit herkömmlichen Diesel-Fahrzeugen gerecht wird. Diese Eigenschaft des HVO ist einzigartig, weshalb man von einer echten Evolution im Vergleich zum herkömmlichen fossilen Diesel sprechen kann – und dies nicht nur in punkto Nachhaltigkeit.

Was sind XTL-Freigaben?

Bei XTL-Freigaben handelt es sich um spezifische Freigaben der Fahrzeughersteller für die Verträglichkeit von bestimmten Kraftstoffen, wie beispielsweise HVO100. Der Kraftstoff HVO fällt unter die DIN Norm EN 15940 („XTL-Norm“) und ist durch das „XTL“-Symbol in der Tankklappe oder dem Fahrzeug-Handbuch zu erkennen.

Ab sofort können Sie hier Ihre XTL-Freigabe für Ihr Fahrzeug ermitteln!

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Wo kann ich HVO100 tanken?

HVO100 ist in Deutschland inzwischen an immer mehr Stationen verfügbar und das Netz an HVO-Tankstellen wächst stetig! Damit du nicht raten musst, empfehlen wir die HVO-Karte von xtl-finder.com: Dort findest du aktuelle Standorte für HVO100 (und je nach Angebot auch HVO-Blends), kannst gezielt nach Region suchen und siehst neue Einträge, sobald sie in der Datenbank ergänzt wurden. Die Karte lässt sich zudem in externe Websites einbinden und macht die HVO-Verfügbarkeit transparent und schnell auffindbar.

HVO100 und Oldtimer: Alte Motoren, neuer Diesel?

Oldtimer sind mehr als nur ein Fortbewegungsmittel mit Historie! Sie sind Meilensteine der automobilen Entwicklung und stimulieren unsere Emotionen mit Haptik, Akustik und ja – auch dem Geruch! Gerade alte Modelle, in denen nach mühevollen Anlaufversuchen des Anlassers endlich der Diesel zündet und die robusten Kolen automobiler Kulturgüter in Beweggung setzt lösen noch viel in uns aus.

Und genau da setzt HVO100 an: als moderner, regenerativer Dieselkraftstoff, der den Charakter deines klassischen Diesels nicht antastet – aber Laufkultur, Kraftstoffstabilität und Abgasverhalten verbessert. Für viele Oldtimerfahrer ist das spannend, weil es nicht um „Umbauen und Umrüsten“ geht, sondern um eine pragmatische Option: tanken, fahren, fertig. Gleichzeitig bringt HVO100 handfeste Vorteile, die bei Saisonfahrzeugen und selten bewegten Autos besonders zählen – von Lagerstabilität über saubere Verbrennung bis zur CO₂-Reduktion. Entscheidend ist: Oldtimer haben selten offizielle Freigaben. Deshalb geht es um realistische Einordnung und saubere Praxis-Tipps – genau dafür ist unser Leitfaden gemacht!

Zum HVO Oldtimer Spezial

Wichtige Fragen und Leitfaden zu HVO100 im Oldtimer

Kann ich HVO100 im Oldtimer-Diesel überhaupt tanken - auch ohne Freigabe?

Ja, in vielen Fällen ist der Betrieb möglich, auch wenn Oldtimer naturgemäß selten offizielle Herstellerfreigaben haben. Der Leitfaden ordnet HVO100 als Drop-in-Kraftstoff (EN 15940) ein, der grundsätzlich ohne Umbauten genutzt werden kann. Praktisch wichtig: Du kannst HVO100 jederzeit mit normalem Diesel mischen – auch unterwegs beim Nachtanken.

Was bringt mir HVO100 technisch - merke ich überhaupt einen Unterschied im Oldtimer?

Vor allem die sauberere Verbrennung ist ein Vorteil: HVO100 ist paraffinisch und praktisch aromatenfrei, wodurch tendenziell weniger Ruß entsteht. Gerade bei klassischen Dieseln ohne moderne Abgasnachbehandlung ist das relevant. Gleichzeitig bleiben Leistung und Fahrverhalten in der Regel sehr ähnlich, große Unterschiede sind nicht zu erwarten. Bei Motoren mit großem Hubraum kann oftmals sogar ein deutlich reduziertes Klopfverhalten wahrgenommen werden.

Ist HVO100 besser für Standzeiten und Winterlagerung?

Ja, genau hier ist einer der Praxisvorteile von HVO100: Der Kraftstoff gilt als deutlich lagerstabiler als fossiler Diesel, u. a. weil kein Biodieselanteil enthalten ist. Dadurch sinkt das Risiko von Alterungs-/Verunreinigungseffekten bei längerer Standzeit. Als pragmatische Empfehlung gilt: HVO100 als letzte Tankfüllung vor dem Abstellen zu nutzen und von deutlich besserer Lagerstabilität profitieren! Das gilt übrigens auch für Boote, Aggregate und Nutzfahrzeuge.

Gibt es technische Risiken oder Fälle, wo ich vorsichtiger sein sollte?

Zwei wichtige Aspekte dazu:

  • Erstens können bei sehr alten Kraftstoffsystemen bestehende Ablagerungen gelöst werden – dadurch können ohnehin angegriffene Dichtungen/Leitungen plötzlich „auffallen“.
  • Zweitens wird bei bestimmten Vor-/Wirbelkammer-Motoren (v. a. mit Aufladung/Vierventiltechnik) empfohlen, dauerhaftes Volllastfahren bei hohen Drehzahlen zu vermeiden – als Sicherheitsmaßnahme. Mehr dazu im Verlinkten Leitfaden des DEUVET.

Quelle: Leitfaden zum Betrieb klassischer Dieselfahrzeuge mit HVO100 des DEUVET, Bundesverband Deutscher Oldtimer-Youngtimer e.V.

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6 Gründe dafür, warum HVO so relevant ist

Es gibt gute Gründe dafür, warum HVO-Kraftstoffe schon jetzt so relevant sind. Wir haben 6 der wichtigsten Gründe aufgeführt!

HVO stammt aus regenerativen Quellen

HVO werden aus nachwachsenden Rohstoffen wie pflanzlichen Ölen oder tierischen Fetten hergestellt. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, die begrenzt sind und Millionen von Jahren zur Bildung benötigen, können nachwachsende Rohstoffe in vergleichsweise kurzer Zeit angebaut und geerntet werden. Aber nicht nur das: HVO wird zudem aus Abfällen hergestellt. Diese Rohstoffströme bleiben ansonsten ungenutzt bzw. werden nur minderwertigen Nutzungen zugeführt.

HVO reduziert Treibhausgasemissionen

HVO haben im Allgemeinen eine deutlich bessere Klimabilanz als herkömmliche fossile Brennstoffe. Bei der Verbrennung von HVO entstehen weniger Treibhausgasemissionen wie Kohlendioxid (CO2), Stickoxide (NOx) und Partikel. Der genaue Grad der Emissionsreduktion hängt von der Rohstoffquelle, der Produktionsmethode und den spezifischen Eigenschaften des HVO-Kraftstoffs ab. In der Regel weist HVO jedoch eine erheblich niedrigere CO2-Bilanz auf.

HVO haben einen geringeren Schadstoffausstoß

HVO enthalten im Vergleich zu herkömmlichem Dieselkraftstoff weniger Schadstoffe wie Schwefel, aromatische Verbindungen und Schwermetalle. Dies führt zu einer verbesserten Luftqualität und einer geringeren Belastung für Mensch und Umwelt.

HVO ist voll kompatibel mit der vorhandenen Infrastruktur

HVO enthalten im Vergleich zu herkömmlichem Dieselkraftstoff weniger Schadstoffe wie Schwefel, aromatische Verbindungen und Schwermetalle. Dies führt zu einer verbesserten Luftqualität und einer geringeren Belastung für Mensch und Umwelt.

HVO-Herstellung nutzt den Abfallkreislauf

HVO können aus verschiedenen organischen Quellen hergestellt werden, einschließlich tierischer Fette, Speiseölabfälle, Reststoffe aus der Lebensmittelproduktion oder landwirtschaftlichen Abfällen. Dies fördert die Kreislaufwirtschaft und reduziert die Abfallmengen.

HVO ist bereits jetzt großflächig verfügbar

Ein weiterer Vorteil der HVO-Kraftstoffe ist die europaweite gute Verfügbarkeit an Tankstellen. Gerade in Skandinavien, Belgien und den Niederlanden sind HVO bereits an den meisten größeren Tankstellen verfügbar. Auch die Verfügbarkeit von HVO in Deutschland ist bereits groß, wie unsere HVO-Karte zeigt.

FAQ zu HVO

Was sind HVO Kraftstoffe?

HVO-Kraftstoffe (Hydrotreated Vegetable Oil) sind alternative Dieselkraftstoffe, die aus pflanzlichen oder tierischen Ölen hergestellt werden. Durch einen Hydrotreating-Prozess werden Verunreinigungen entfernt, wodurch ein hochreiner Kraftstoff entsteht. HVO-Kraftstoffe können in herkömmlichen Verbrennungsmotoren ohne Modifikationen verwendet werden. Sie weisen ähnliche Eigenschaften wie herkömmlicher Dieselkraftstoff auf, jedoch mit niedrigeren Emissionen von Treibhausgasen und Schadstoffen. HVO-Kraftstoffe bieten eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Diesel und tragen zur Reduzierung der Umweltauswirkungen des Transportsektors bei. Sie sind Teil des breiteren Spektrums an alternativen Kraftstoffen, die darauf abzielen, den Einsatz fossiler Brennstoffe zu verringern und die Luftqualität zu verbessern.

Wie werden HVO hergestellt?

HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) wird durch einen Hydrotreating-Prozess hergestellt. Dabei werden pflanzliche oder tierische Öle unter hohem Druck und in Anwesenheit von Wasserstoff behandelt, um Verunreinigungen zu entfernen und das Öl in einen hochreinen und emissionsärmeren Kraftstoff umzuwandeln.

Was sind die Vorteile von HVO?

Die Vorteile von HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) umfassen niedrigere Emissionen von Treibhausgasen und Schadstoffen im Vergleich zu herkömmlichem Dieselkraftstoff. Es kann in vorhandenen Verbrennungsmotoren ohne Modifikationen verwendet werden, wodurch die Infrastruktur genutzt werden kann. Zudem bietet es eine nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen und unterstützt die Reduzierung der Umweltauswirkungen des Verkehrssektors.

Verträgt jeder herkömmliche Diesel-Motor auch HVO?

Grundsätzlich können die meisten Diesel-Motoren HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) verwenden, ohne dass Modifikationen erforderlich sind. Die chemische Zusammensetzung von HVO ähnelt herkömmlichem Dieselkraftstoff, wodurch eine Kompatibilität gewährleistet wird. Es wird jedoch empfohlen, die Fahrzeugherstellerangaben und Spezifikationen zu überprüfen, um sicherzustellen, dass der Motor für HVO geeignet ist.

Was ist der Unterschied zwischen HVO und Bio-Diesel?

Der Hauptunterschied zwischen Bio-Diesel und HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) liegt in den Herstellungsverfahren. Bio-Diesel wird durch eine chemische Reaktion namens Transesterifizierung von pflanzlichen oder tierischen Ölen hergestellt. HVO hingegen wird durch Hydrotreating hergestellt, bei dem Verunreinigungen aus pflanzlichen oder tierischen Ölen entfernt werden, um einen hochreinen Kraftstoff zu erhalten.

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Mit dem offiziellen HVO-Flyer „Dein neuer Diesel“ und den neuen Scheiben-Stickern„HVO100 im Tank“ begleitet eFUEL-TODAY den Marktstart von HVO-Kraftstoff in Deutschland. Der deutschsprachige Falz-Flyer im DIN-Lang Format behandelt auf seinen 6 Seiten alle wichtigen Grundlagen um den erneuerbaren Diesel-Ersatz HVO. Und passend zu unserem neuen Flyer können auch unsere neuen HVO-POS Plakatesowie weitere Sticker-Formate in den Formaten DIN Ao und A1 direkt in unserem Aktions-Shop bestellt werden.

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