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Ernest Knoors, ehemaliger Formel-1-Ingenieur, hat seine Unterstützung für V10-Motoren mit E-Fuels zum Ausdruck gebracht. In einem Interview erklärte er, dass er sich für diese Kombination entscheiden würde, wenn er die Möglichkeit hätte, den Motorsport neu zu gestalten.

Der Ingenieur betonte, dass E-Fuels eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichem Kraftstoff darstellen. Durch ihre Verwendung könnten die CO2-Emissionen erheblich reduziert werden, was für den Umweltschutz von großer Bedeutung sei. Zudem seien E-Fuels kompatibel mit vorhandenen Verbrennungsmotoren, was ihre Implementierung in der Formel 1 erleichtern würde.

Ernest Knoors, ehemaliger F1-Motoreningenieur unter anderem für BMW (Foto: © BMW)

Sound, Fahrerlebnis und Leistung als primärer Faktor für den Motorsport

Die Entscheidung für V10-Motoren begründet der Ex-Ingenieur mit ihrem einzigartigen Sound und ihrer hohen Leistung. Er betonte, dass der Klang der Motoren ein wichtiger Aspekt des Rennsports sei und von den Fans geschätzt werde. Gleichzeitig würden V10-Motoren ein aufregendes Fahrerlebnis bieten, da sie eine immense Kraft entwickeln können.

Der Ingenieur räumte ein, dass die Einführung von V10-Motoren mit E-Fuels Herausforderungen mit sich bringen würde. Es müssten geeignete Technologien entwickelt werden, um die Effizienz und Leistung der Motoren zu optimieren. Außerdem müssten die Kosten für die Herstellung und den Betrieb der Motoren berücksichtigt werden.

Trotzdem ist er davon überzeugt, dass diese Kombination einen positiven Einfluss auf den Motorsport haben könnte. Er betonte, dass es wichtig sei, die richtige Balance zwischen Performance und Nachhaltigkeit zu finden. V10-Motoren mit E-Fuels könnten diese Balance bieten und den Rennsport in eine umweltfreundlichere Richtung lenken, ohne auf Spannung und Fahrvergnügen zu verzichten.

Der Ex-Ingenieur schloss das Interview mit der Hoffnung, dass die Entscheidungsträger im Motorsport die Möglichkeiten von E-Fuels ernsthaft in Betracht ziehen würden. Er forderte die Industrie auf, ihre Forschung und Entwicklung in diese Richtung zu lenken, um eine nachhaltige Zukunft für den Rennsport zu gewährleisten.


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