Die Meinung der Porsche Managerin Barbara Frenkel ist eindeutig: Der Verbrenner wird nicht aussterben. Sie ist der Meinung, dass viele Kunden auch weiterhin Ihre Autos mit Verbrennungsmotoren fahren wollen. Das trifft insbesondere auf automobile Klassiker hinzu, die einen großen Anteil an der Kundenbasis des Automobilherstellers Porsche ausmachen.

Genau aus diesem Grund setzte Porsche große Hoffnungen in synthetische Kraftstoffe, die sogenannten E-Fuels. Zurzeit gibt es 1,3 Milliarden Fahrzeuge, die mit einem Verbrennungsmotor betrieben werden, diese können nicht sofort durch Elektroautos ersetzt werden, zumal die benötigte Ladeinfrastruktur noch nicht ausreichend ausgebaut ist. Durch E-Fuels können wir den CO2-Ausstoß sofort verringern, so Barbara Frenkel. Das Ziel ist es Oldtimer, Bestandsfahrzeuge oder weiterentwickelte Verbrenner in Zukunft nahezu klimaneutral zu bewegen.

Porsche investierte vor einiger Zeit bereits 20 Millionen Euro in eine Pilotanlage für die Herstellung von E-Fuels in Chile, die im nächsten Jahr ihren Betrieb aufnehmen soll. Ein weiterer Ausbau in höhe einer halben Milliarden Euro ist nach der Inbetriebnahme bereits seitens Porsche geplant. Laut Frenkel erhält Porsche in der ersten Phase der Produktion 130.000 Liter E-Fuels.

Ein ebenso wichtiger Punkt für Porsche, es gilt die Zukunft des 911er zu sichern. Für den Sportwagenhersteller ist der Erhalt seines Kultautos, unbestritten der Porsche 911, essentiell. Genau hier kommen die E-Fuels wieder ins Spiel.

Das komplette Interview mit Barbara Frenkel können Sie hier lesen.

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